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Abendausflug zum Festungsleuchten

Eine Dreiviertelstunde südlich von Bonn liegt oberhalb des Rheins bei Koblenz die Festung Ehrenbreitstein. Heute Abend würde sich ein kleiner Ausflug lohnen, denn nur noch heute abend kann man das Lichtkunstfestival Festungsleuchten bewundern. Verschiedene Licht- und Toninstallationen verwandeln die Mauern und Fassaden der alten Anlage in beeindruckende Kulissen. Als Eintritt ist nur der normale Festungseintritt fällig. Kombitickets gibt es auch mit der Seilbahn, die aus der Innenstadt neben dem Deutschen Eck seit Buga-Zeiten direkt zur Festung führt. Wir hatten am Dienstag abend, als wir uns das angeschaut haben, jedenfalls unseren Spaß.

Festungsleuchten auf der Festung Ehrenbreitstein

OB will mehr Autobahn für Bonn

„Autos sind wie Tauben, wenn man sie füttert, werden es mehr.“ Das weiß man seit Jahrzehnten in der Verkehrspolitik. Folgerichtig sind über 35 % Fahrrad-Anteil am Berufsverkehr nicht genug. Die Stadt peilte bereits einen Steigerung des Anteils auf 50 % für die Zukunft an. Die Rede ist von Kopenhagen, nicht von Bonn. Und hier? Unser Oberbürgermeister Ashok Sridharan möchte lieber an Fehlern festhalten und fordert mehr Autobahn für Bonn.

Rosenmontag

Zugezogene lernen zurzeit, dass der Kreppel hier Berliner und der Fasching in Bonn Karneval heißt. Und wem es auf den Umzügen zu windig ist, kann letztgenanntes samt passender und deplatzierter Ausrufe in Videos betrachten:

Mandelblüte und Krokusse

Rosa Mandelblüten am Baum in Bonn-EndenichRasen mit lila KrokussenDie Karnevalisten machen sich Sorgen wegen des angekündigten Sturms um ihre Umzüge, auch wenn es im Moment für Bonn und Köln gut aussieht. Viel wichtiger: die Natur tut so, als ob Frühling ist. Das ist fein im Rheinland.

5 Stunden in Bonn

Kultur, Kaffee und die schönsten Sehenswürdigkeiten in Bonn“ – gut getroffene Reportage zu einem Kurzbesuch in Bonn.

Letzte Chance für ökologische Weihnachtsbäume

Heute zum letzten Mal läuft von 11 bis 16 h die Weihnachtsbaumaktion bei den botanischen Gärten:

Die Bäume stammen aus der Eifel und werden von Studierenden selbst geschlagen, um einheimischen Pflanzen und Tieren wieder mehr Raum zur Ausbreitung zu geben. Zahlreiche Bereiche konnten auf diese Weise in den letzten Jahren renaturiert werden.

Die erbetenen Spenden kommen in diesem Jahr z.B. dem Weitblick e.V. Bonnund der Peru-Hilfe Uedelhoven zugute, außerdem wird eine Naturschutzinitiative in Rumänien unterstützt.

Sehr zu empfehlen.

(Kein) Karneval

Hausfront mit großem transparent: „Karneval - Essen & Trinken in gewohnter, ruhiger Atmosphäre.“

Im letzten Jahr stand da noch ein jetzt rot überklebtes „Kein“ vor dem Karneval. Aber immerhin ruhig soll es noch sein, das Em Hoettche am Bonner Marktplatz (neben dem hier).

Rheinische Gottheit

Peter Gedöns löste gestern die Frage „Rheinische Gottheit mit einem Buchstaben“ in SWR3 auf: „Jott“.

First Flush Tearoom

Tee und Frühstück auf dem Tisch

Im Land der Kaffeemaschinen haben es Teetrinker schwer. Selten gibt es in der Gastronomie anständigen Tee. Langweilige Beuteltees mit Jugendherbergscharme bestimmen oft das Bild – auch in Bonn. Anders im links vom alten Rathaus am Markt gelegenen First Flush Tearoom. Hier kann man in der Karte aus vielen, nach Geschmacksrichtungen sortierten Teesorten auswählen und mit ein bisschen Glück bekommt man den Tee dann auch noch in einer optisch zur Sorte passenden Kanne serviert. Und das in einer erholsamen und behaglichen Atmosphäre mit freundlicher und engagierter Bedienung.

Empfehlenswert ist auch das Frühstück. Alles lecker und keine langweiligen Standardkomponenten. Das gilt für Brötchen und die Marmeladen ebenso wie für Käse, Schinken und Wurst. Ein qualitatives Gesamtbild, das ich so in Bonn noch nicht aufgetischt bekommen habe. Die übrige Speisekarte liest sich auch gut, haben wir aber noch nicht ausprobiert.

First Flush TeaRoom, Markt 6, 53111 Bonn, Fon 0228 68477951, www.ff-tearoom.de

Treibgut

Rheinufer mit Treibgut, im Hintergrund das Siebengebirge

Wer gut abgeschwommenes Holz in allen Größen mag: südlich der Rohmühle liegen ein paar Tonnen angeschwemmt. Zusammen mit diversem Rheinmüll hat es der hohe Wasserstand dort hin getragen.