Fremdbild vs. Selbstbild

Manchmal kann man nichts anderes machen als schmunzeln, die Schultern zucken und resignieren, wenn man sieht, wie sehr das Selbstbild vom Fremdbild abweicht. Denn ja liebe Leser, das Wappen auf dem Schild ist das unser aller Heimatstadt. Und es hängt in Beuel. Wo sonst bleibt in Bonn die Zeit stehen?

Kommentare (4)

  1. Urte

    Ich finde nicht, dass Bonn fahrradunfreundlich ist, im Gegenteil: Es gibt zahlreiche Fahrradwege und Fahrradschutzstreifen. Wir haben vorgeschaltete Fahrradampeln. Ab und zu sogar Fahrradstraßen. Die meisten Einbahnstraßen dürfen aus beiden Richtungen befahren werden. Und es sind zahlreiche Anschließmöglichkeiten vorhanden. Am Bahnhof gibt es eine Radstation und die Polizei markiert kostenlos die Drahtesel. Bei den Polizei-ADFC-Kontrollen bekommt man in der Regel kein Strafgeld aufgebrummt, sondern bestenfalls sein kaputtes Fahrradlicht auch noch repariert.

    Ich fühle mich mit meinem Rad – bis auf die eine Ausnahme am Bertha-von-Suttnerplatz – in Beuel und Bonn sehr wohl.

  2. Jott

    Ja, ich als fastnurfahradfahrer kann auch nicht meckern. Probleme hatte ich eigentlich nur einmal in jungen Jahren, als mich Heinz Engels, der „rasende“ Fotograf des GA mal (wirklich) aus Versehen über den Haufen gefahren hat…

  3. egal

    Liebe Urte,
    das klingt aber mehr nach Pressemitteilung der Stadt Bonn als nach realexistierendem Fahrradfahrterlebnis.
    Es ist ein Irrglaube der Stadt, wenn man meint, mit Suggestivradwegen (das sind die Dinger ohne Blau in der Mitte) Schutzzonen für Radler zu schaffen. In der Regel liegen diese ja auch noch auf einer Busspur, was bei den hiesigen Busfahrern die Gefahr ja nicht reduziert (s. älterer Blogeintrag hier).
    Darüber hinaus fehlt ein durchgängiges Wegekonzept, um von Nord nach Süd bzw. West nach Ost zu gelangen. Die Freigabe von Einbahnstraßen ist dabei nur ein kleiner Trost.

    Frohes & heiles Radeln!

  4. Melanie

    Also ich für meinen Teil bevölkere ja vorwiegend den Bereich um den Bertha-von Suttnerplatz und das ist schon übel. Ab davon macht der Umstand, das man theoretisch gegen die Fahrtrichtung in der Einbahnstrasse fahren darf in der Altstadt auch nicht viel gut. Leichter kann man sein Leben kaum riskieren…. wenn das meist auch an den Siegburgern liegt.

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