Umweltzone in Bonn

Die Umweltzone mit Fahrverboten für Altautos, Lastwagen und Bussen und gebührenpflichtigen Plaketten für alle anderen Autofahrer, soll nun also auch in Bonn kommen – entgegen der Meldungen vom Dezember ’08. Wann, unter welchen Bedingungen und wie die Zonen (so wie damals, mit Mauer?) aussehen, ist noch offen. Angeordnet wurde das Ganze von der Bezirksregierung Köln. Vor Ostern sollen die Fragen allerdings geklärt sein.

Warum auf einmal doch, hab ich nicht so ganz verstanden. Es wurden scheinbar die Auswirkungen aller Einzelmaßnahmen berechnet, die die Stadt Bonn umsetzen möchte und die Effekte der Umweltzone hinzu addiert. Die Fußtruppendichte des Rosenmontagszugs wurde dagegen subtrahiert und das Ergebnis durch die Alkopopopfer der Rheinkultur dividiert. Daraus ergibt sich irgendwie das Fazit des Landesamtes: „Wir werden alle geplanten Maßnahmen plus Umweltzone brauchen, erst dadurch würden die Grenzwerte unterschritten.“ Aber wie gesagt, ich leg‘ für die Richtigkeit der Berechnungen usf. nicht unbedingt meine Hand ins Feuer.

Die Bonner Grünen, die als Verfechter der Umweltzone „schnellstmöglich“ die Umsetzung fordern, haben sich schon mal vorgewagt: Sie wollen einen „Sperrbezirk“ für Fahrzeuge, der begrenzt wird durch die Nordbrücke, Autobahn 565, die Reuterstraße, die Friedrich-Ebert-Allee, Südbrücke, Rhein und ein kleines Stück in Beuel rund um die Kennedybrücke herum. Über den Antrag berät der Stadtrat am 25. März.

Kommentare (2)

  1. ds9

    hmm. da fehlt doch was die Auswirkungen von Pützchens Markt wurden ja garnicht berücksichtigt.

    Dann werden die das woll alles noch mal neu machen müssen. nenene

  2. JS

    Eine Umweltzone reduziert weder nennenswert die Feinstaubbelastung noch löst sie die Verkehrsproblematik der Bonner City. Weiteres siehe http://kommunalpolitik.org/2009/02/21/bezirksregierung-fordert-umweltzone-fur-bonn/

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