Bonner Locations bei plazaa.de

»Während Städteguides wie Qype und Yelp erwachsen werden und expandieren, entsteht ein neuer Bedarf an persönlichen, handverlesenen Empfehlungen. plazaa will helfen … Ein schlankes Empfehlungsportal, bei der Selektion, Qualität und der soziale Charakter im Vordergrund stehen.«
Martin Weigert, netzwertig.com

Das hört sich schick an. Und das Stöbern nach Locations in Bonn bei plazaa macht Laune. Ich habe mir gleich das goldbraun auf die To-visit-Liste gesetzt, ebenso die Cafébar Macchiato – mal sehen, ob die Tipps was taugen. Der scheinbar absolute Star in Bonn ist die Frittebud. Zu recht natürlich.

Auf den ersten Blick ist plazaa.de eine kleine, feine Empfehlungs-Plattform für Locations in Nordrhein-Westfalen und Umgebung. Der besondere Fokus liegt auf Bonn und Köln. Wobei Bonn beitragsmäßig etwas hinterherhinkt. Wer das ändern will: Einfach mit dem Facebook-Profil anmelden und loslegen.

Was mir sehr gefällt: Durch die Bonner Profile streunen und schauen, wer was empfiehlt – oder eben nicht. Auch, wenn es funktional gar nicht weit von Qype entfernt ist, habe ich den Eindruck, dass die Personen und ihre Empfehlungen etwas stärker im Vordergrund stehen. Mal sehen, wie sich plazaa in den nächsten Monaten entwickelt…

Kommentare (9)

  1. Jott

    Guter Tip. Qype hat ja auch mal so angefangen, etwas persönlicher. Jetzt ist es mir viel zu aufgeblasen…

  2. Christian

    Was mir nicht gefällt: Privatwirtschaftliche Unternehmen, denen wir Content geben sollen, damit diese ihn zu ihren Gunsten verwerten. Besser finde ich: Selber einen Blog anlegen oder hier mitbloggen.

  3. Mark

    Zunächst mal ist es das Projekt einer Privatperson. Wenn der am Ende ein Geschäftsmodell draus macht, weil das Konzept angenommen wird, find‘ ich das in erster Linie erstmal bewundernswert. Und so lange ich als Nutzer nicht das Gefühl hab, verarscht werden, ist m.E. alles ok. Aber du hast recht: Jede/r sollte überlegen, wo er den Content einstellt.

    Blogs halte ich allerdings nicht für das ideale Tool in Sachen Locationbewertung 😉

  4. Mark

    Ok, er nutzt ein gepimptes WordPress als Grundlage…

  5. Alexander

    @Christian Genau so habe ich auch gestartet, mit einem Blog in dem ich Berichte über Locations schreiben wollte. Nun ist es so, dass mich auch Locations interessieren, die Freunde toll finden von denen ich aber vielleicht noch keine Ahnung habe. Also habe ich zu dem Blog auch weitere Autoren zugelassen, und so z.B. Madame Yam Yam in Bonn gefunden 🙂

    Das ganze ich dann über das Jahr ein bisschen gewachsen, und so sieht plazaa eben aktuell aus.

    Natürlich kann jeder deiner Freunde ein Blog anlegen, du die RSS-Feeds abonnieren usw. nur ist das vielen zu Umständlich. So haben wir einen Ort, an dem jeder etwas schreiben kann.

  6. Daniel

    Verdammt, das war doch mal meine Idee (die älteren unter den Blogger-Treff Leutchen können sich vielleicht an das Frühstück im Cafe König erinnern – da hatte ich es schon mal erwähnt).. 🙂 Aber egal, nu hat sie jemand umgesetzt, und das finde ich gut, weil: Ich finde sowas fehlte bisher. Qype hat mir irgendwie auch nicht mehr viel geholfen. Ich hoffe, das ganze läuft gut an und spricht die Menge an. Viel Erfolg!

  7. Udo Lüttke

    Ich schließe mich dem Kommentar von Christian an. Selber bloggen!!!

  8. Mark (Beitrag Autor)

    Ist klar: Eigenes Blog und nicht gekennzeichnete Affiliate-Links…

  9. Christian

    @Mark und Alexander: Okay, ich habe schlecht recherchiert. Das mit privatwirtschaftlich ziehe ich zurück. Ich finde aber dezentral trotzdem sympathischer. Und Blogs, lieber Mark, auch okay als Locationsbewertung. Das zusammenzuführen, dazu gibt es ja Suchmaschinen.

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