Helmut und Wolfgang

Nun ist sie auch offiziell eingeweiht: die Kennedybrücke. Mit Brimborium, Tamtam und enthülltem Hintern. Mit Fähnchen, Musik und Reden. Die Bezirksbürgermeister Kollig und Hürter reihen sich ein in die Gruppe derer, die die Brücke mit Liebesschlössern verschandeln. „Helmut und Wolfgang“ steht auf dem einen; „Bonn und Beuel“ auf dem anderen. Die Treppenaufgänge sind endlich fertig, die Bäume doch nicht gesetzt, die klappernden Freihalter entfernt. Allein die Beetbepflanzungen fehlen. Die Peter-und-Paul-Kirmes hat ihre Fahrgeschäfte wieder eingepackt. Bis auf eines: Das Riesenrad dreht sich noch bis zum 17. Juli und blickt in die Sonne, in die Ferne und auf die da drüben, die so stolz sind auf ihren Hintern.