Archiv des Autor: Christian

Wir Blogger, reich und berühmt …

Der Schnüss berichtet in seiner Juli-Ausgabe über bnlog.de. Im Heft ist ein Interview mit Mark, dem Initiator dieses Blogs.
Der Schnüss ist ein monatlich erscheinendes Stadtmagazin mit großem Veranstaltungskalender. Und eine Alternative für alle, die den Bonner General-Anzeiger leid sind.
(Überschrift inspiriert vom Schockwellenreiter)

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Nachlese Wochenende

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Warten auf Tokio Hotel: Hunderte Gründe gegen Kinder (in Anlehnung an das Titanic-Cover).

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Rauchiger Marktplatz:
Gegrilltes beim Tag der interkulturellen Begegnung.

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Kinderspaß:
Museumsmeilenfest

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Tag der interkulturellen Begegnung

Wohin am Wochenende: Heute findet auf dem Marktplatz ab 11 Uhr der Tag der interkulturellen Begegnung statt. »Viele Vereine bieten wieder eine breite Palette von Spezialitäten aus den Ursprungsländern sowie Hintergrundinformationen an. Darüber hinaus stellen etliche im interkulturellen Bereich tätige Institutionen ihre Arbeit vor«, berichtet die Stadt Bonn. Mehr Infos und Programm.

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Mietspiegel zum Mitmachen

In Zusammenarbeit mit dem Mieterverein Bonn/Rhein-Sieg/Ahr e.V. und Haus & Grund Bonn e.V. überarbeitet die Stadt Bonn derzeit den Mietspiegel. »Daten für den neuen Mietspiegel ermitteln rund 50 freiwillige Interviewer zurzeit im Stadtgebiet in etwa 3500 nach einem städtischen Zufallsverfahren ausgewählten Haushalten. Sie fragen nach Miethöhe, Nebenkosten und Ausstattungsmerkmalen der Wohnung«, berichtet die Stadt auf ihrer Website. Wer an der Umfrage teilnehmen möchte, kann dies auch online machen.

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Ostern 2006 in Bonn

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Sonntagsbrunch

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Jeden Sonntag gibt es in Endenichs Irish Pub »The Fiddlers« einen Internationalen Brunch mit gutem Preisleistungsverhältnis (knapp zehn Euro pro Nase). International, weil sich die Küche jede Woche kulinarisch einem anderen Land widmet. Nur morgen, da heißt er einfach Oster-Brunch. Eine Übersicht über die nächsten Termine gibt es auf der Fiddlers-Website. Anders als in der benachbarten Harmonie gibt es im Fiddlers wenigstens einen Nichtraucher-Bereich.

Nein, ich hab’ keine Payback-Karte

Bei Kaufhof am Münsterplatz einkaufen, nervt. Die Penetranz, mit der dort die Mitarbeiter nach einer Payback-Karte fragen, treibt einen geradezu zur Konkurrenz. Schade nur, dass die Kaufhof-Lebensmittelabteilung nicht wirklich eine hat. Aber statt neuen Lebensmittelgeschäften in der Innenstadt geht der Trend eher zu Damenoberbekleidung in ehemaligen Kinos.

Zweifelhafter Stern

Auch im diesjährigen Michelin-Führer taucht wieder ein Stern für Halbedel’s Gasthaus auf. Anlaß genug, noch ’mal mein letztes Erlebnis dort hervorzukramen.
Spätestens seit dem Buch von Pascal Rémy ist das Gerücht im Umlauf, dass es für Restaurants leicht ist, einen Stern zu behalten. Es wird einfach zu schlecht kontrolliert, so die These. Hat man erstmal einen Stern erkocht, könne man sich ausruhen.
Dieser Eindruck drängte sich uns bei einem Besuch von dem michelinbesternten Halbedel’s Gasthaus in Bad Godesberg auf. Wir hatten für 21 Uhr einen Tisch bestellt und kamen 20 Minuten zu spät. Nach einem bescheidenen Empfang dauerte es noch einige Zeit, bis der Chef sich bequemte, die Karte zu bringen. Er eröffnete uns, wir könnten kein Menü mehr bekommen, weil wir so spät gekommen seien. Auf die Frage, warum man uns das nicht bei der Reservierung gesagt hätte, antwortete er, um 21 Uhr wäre es ja noch gegangen. Rückfrage: »Wegen zwanzig Minuten wollen Sie uns kein Menü mehr servieren?« Antwort: »Es ist ja jetzt schon kurz vor zehn. Gnädigerweise durften wir dann noch drei Gänge bestellen. Na gut, dachten wir, lassen wir uns nicht den Abend verderben und genießen wir das Essen.
Doch das Essen war entäuschend für ein Restaurant dieser Preislage und Dotierung. Handwerklich absolut okay, aber aromatisch hervorsehbar und unspannend. So etwa das Niveau des früheren Hotelrestaurant Brasserie im Dorint Venusberg (dort gab es aber keinen Stern und das 3-Gänge-Menü kostete 25 €). Und der Service: Überhaupt nicht standesgemäß: anrempeln und quer über den Tisch servieren. Find’ ich ja normal nicht so schlimm, aber in dieser Preisklasse doch verwunderlich. Waren die zu hochnäsig uns gastfreundlich zu behandeln? Oder mittlerweile einfach Godesberger Dienstleistungsmuff? Schade.
Den anderen Bonner Michelin-Stern trägt das Restaurant l’orquivit im Dorint-Hotel auf dem Venusberg. Da gehen wir nächstes Mal hin.