Archiv des Autor: Jörg

Frühlingsgrüße

Darf ich die geneigte Leserschaft auf das gestrige „Foto des Tages“ im auch ansonsten wunderbaren Blog My modern Metropolis aufmerksam machen?

Bitte hier entlang…

UPDATE – RhEINKULTUR GEWINNER gesucht!

Aus der Pressemitteilung vom 07.12.2010:

Mit Bedauern und großer Enttäuschung müssen wir bekanntgeben, dass die für den 18.12. geplante Benefizveranstaltung „Die große RhEINKULTUR RETTER Weihnachtsgala“ mit acht Bands auf zwei Bühnen nicht stattfinden wird. Nachdem auch nach vehementen Apellen und großem Support durch die Medien kein entsprechender Zuspruch seitens des Publikums festzustellen war, sahen die Gesellschafter der RhEINKULTUR sich gezwungen, die Veranstaltung abzusagen.

Die Veranstalter und alle, denen die RhEINKULTUR am Herzen liegt, geben aber immer noch nicht auf. Unter anderem soll nun ein Förderverein gegründet werden…

Ist jetzt Schluss?

Der Wind weht immer frostiger im Bonner Kulturbetrieb.

Angesichts der angedrohten Sparvorschläge in den kommenden Bonner Nothaushälten (und ganz besonders nach dem, was OB Jürgen Nimptsch jüngst erklärte – nach dem Motto: „Es muss einfach hip werden, zu sparen„) ist dem Team um Generalintendant Klaus Weise jetzt der Kragen geplatzt. Das Theater Bonn ruft mit einem knackigen und bitteren „Jetzt ist Schluss!“ zu einer Unterschriftenaktion auf.

„Die Stadt liquidierte die Tanzsparte, ein eigenes Tanzensemble gibt es nicht mehr. Dabei hat Bonn 40 Millionen Euro an Bundesgeldern bekommen, um sein Theater aus eigenen Mitteln zu unterhalten! Trotzdem will die Stadt weiter die Zuschüsse in Millionenhöhe kürzen. 3,5 Millionen pro Jahr weniger stellt die Verwaltung der Stadt in den Haushalt ein – das ist für ein Haus, das in den letzten Jahren bereits ein Drittel seines Etats eingespart hat, nicht mehr zu verkraften.“

Eine digitale Unterschriftenliste findet man auf der Website des Projekts, bis Dato haben über 850 Interessierte unterschrieben. Im Blog des Theaters hat sich Theaterautor Lothar Kittstein seinen Ärger von der Seele geschrieben.

Bonns Zukunft gesichert!


aus Michael Cobley: „Die Saat der Erde “ 2010, Heyne Verlag

Ach, schön zu sehen, dass die politische Zukunft Bonns auch im 23. Jhd. noch strahlend ist.
Na ja, also zumindest der britische SF-Autor Michael Cobley scheint in seiner Space Opera „Humanity’s Fire“ aus dem Jahr 2009 davon überzeugt zu sein…
Man ist als Bonner in dieser Hinsicht ja übersensibel… Besonders wenn man die aktuellen Diskussionen verfolgt und Angst haben muss, das sich gleich ganze Stadtteile verflüchtigen könnten („Guttenberg löst Hardtberg auf!“).

Runder Tisch

Was bisher geschah:

WCCB: Wieder Razzia im Stadthaus
Nimptsch fordert runden Tisch statt Razzia
OB: Durchsuchung beschädigt Ansehen der Verwaltung
WCCB: Politiker kritisieren OB-Schelte an Ermittlern
Quelle: GA
„Keinesfalls habe man sich auf einen Runden Tisch geeinigt…“ (ab „Nachklapp Sander“)
Quelle: WDR Lokalzeit Bonn

Ein paar Wochen später…

es klingelt:

„Hmnjaa… Nimptsch?“

„Guten Tag, Herr Oberbürgermeister. Staatsanwaltschaft Bonn hier. Der Leiter der Staatsanwaltschaft, der Herr König würde gerne kurz mit ihnen sprechen.“

„Na, wenns denn sein muss…“

„König hier, Guten Morgen, lieber Herr Oberbürgermeister.“

„Moin. Was gibts denn? Ich hab nicht sooo viel Zeit“

„Völlig klar, völlig klar… Tjaaa, Herr Nimptsch…  sie erinnern sich doch, wir hatten ja vereinbart, dass ich mich bei ihnen melde, wenns mal wieder ähh… na ja… ich sach mal ‚Klärungsbedarf‘ gibt… bei einem ihrer Unterge… äh, Mitarbeiter, dem Herrn XYZ. Da gibts nun schon wieder so´ne dumme Sache, ein paar Akten, die wir ganz gerne mal durchkucken würden. Sie wissen schon, dieses WCCB Dings… da sind wir ja immer noch am ermitteln. Hatte ich ihnen ja bei unserem netten Gespräch ausführlich dargelegt…“

„Och nöööö, König, schon wieder? Das ist mir heute aber gar nicht recht! Da müssen sie eigentlich was früher anrufen. Wir haben hier auch zu tun, wissen sie? Na gut, wenns der Wahrheitsfindung dient… Warten sie mal, wir machen es so: Ich sag dem Herrn XYZ Bescheid, der meldet sich dann mal bei ihnen und macht einen Termin mit ihnen aus. Welche Akten brauchen sie denn? Müssen wir ja rauslegen, für sie…“

„Och, Danke, das ist aber Lieb, dass sie uns da so unterstützen. Und was die Akten angeht… Na ja, das kann ich so nicht sagen, da müssten wir schon mal einen Blick auf alles…“

„Ja nee, König! Sie sind mir ja einer! Sie müssen doch wissen, was sie sich da ankucken wollen. Wo kommen wir denn da hin? Wir sind eine Behörde, verstehen sie? Da kann man nicht so einfach…“

usw.

Vorne B, hinten onn…

Mathias Budzinski, der rasende Reporter für spezielle Fälle der WDR-Lokalzeit Bonn, wollte eigentlich nur ein neues Intro für seine Einspielfilmchen aufnehmen, als er sich mit der WDR Big Band im Aufnahmestudio traf… Heraus kam dann -so ganz nebenbei- ein kleiner feiner Song, der seit einer Woche die Herzen der Bonner „beswingt“.
So ist Bonn“ (mp3-file)  vertreibt zumindest bei mir die herbstliche BÄÄH-Stimmung und zaubert ein leichtes Grinsen auf bönnsche Gesichter.
Denn:

Do jiddet nix… dä Budzinski hät esuu Rääsch… so simmer halt un so isset hee aan dä rheinischen Riviera!

Kitschig….

…aber schööön!
Die Sieg am 06.01. des Jahres (Superkitsch nach dem Klick…):

sieg-im-winter-kl

Frühling, wirklich!

Also wer es jetzt noch nicht glaubt:
Selbst die Fahrräder schlagen schon aus…

radblueht.jpg

Dorotheen-/Ecke Heerstr.

gestrandet…

Sehr gerne (und in eigener Sache…) weise ich die geneigte Leserschaft aus Bonn und Umgebung auf das Theaterprojekt „Der Blick des schwarzen Mannes“ hin.
Das Theaterstück des spanischen Autors Ignacio del Moral hat das Schicksal all der zahllosen illegalen Einwanderer zum Thema, die täglich bei der Überfahrt von Nordafrika nach Spanien und zu den Kanaren ihr Leben riskieren. Die Geschichte der Begegnung eines Überlebenden mit einer spanischen Familie am Strand und der fatalen Folgen wird zur Zeit vom Theaterensemble Compagnia 82 einstudiert und hat am 08.02. in der Brotfabrik Premiere.

blick.jpg

Der Blick des schwarzen Mannes“

Premiere am 08.02.2008
Weitere Termine: 09.02 und 14.02. – 16.02.

Theater in der Brotfabrik
Kreuzstr. 16, Bonn-Beuel

Nähere Infos:
compania82
Brotfabrik

Abendrot

Abendrot
auf der Victoriabrücke