Archiv des Autor: Melanie

Dem Sommerloch folgt das Winterloch…

Ufos über Bonn 🙂

und nicht nur einmal

Uhr umstellen!

Achtung Bonn, die nächste Runde gezielte Verwirrung der inneren Uhr ist ausgerufen. Am Sonntag, 26. Oktober endet die Sommerzeit, um drei Uhr in der früh werden die Uhren eine Stunde zurück auf zwei Uhr gestellt. Damit wird es abends noch ein wenig früher dunkel und morgens ändert sich kaum was. Immerhin, das Wochenende ist eine Stunde länger. Weiterer Nutzen trotz gegenteiliger Behauptungen beim besten Willen nicht zu erkennen. Gute Nacht!

Créme de la Créme der Architektur buhlt um´s Festspielhaus.

Anlässlich des ‚herannahenden‘ 250. Geburts- (2020) und 200. Todestages Ludwig van Beethovens, haben sich Deutsche Post World Net, Deutsche Telekom AG und Postbank AG bereit erklärt, der Stadt Bonn „ein architektonisch und akustisch hochkarätiges Konzerthaus (mit einem differenzierten Raumangebot)“ zu bauen. Da es sich hier nicht grade um drei Bäckerfilialen handelt, kann man sich vorstellen, dass hier, ähnlich wie schon beim Posttower geschehen, Größe demonstriert werden wird. Wie auch immer man Größe definieren mag.

Für die neue Festspielhalle, die auf dem Gelände der bereits bestehenden Beethovenhalle entstehen soll, haben sich aktuell „elf international renommierte Architekturbüros aus den USA, Japan, Großbritannien, Italien, Österreich, Luxemburg und Deutschland“ beworben.

Dazu gehören:

und natürlich die aktuellen ‚Popstars‘ der Architektur:

Das privatrechtliche Architektenauswahlverfahren geht von folgenden Eckpunkten aus. Das auf dem Gelände der heutigen Beethovenhalle zu errichtende Festspielhaus darf nicht mehr als 75 Mio. Euro kosten. Erwartet werden eine World-Class-Architektur und eine First-Class-Akustik. Den Architekten, die ihre Entwürfe und Modelle bis Weihnachten dieses Jahres einreichen müssen, wurden keine Vorgaben gemacht. Die Entscheidung soll im März 2009 fallen.“

Dabei sind drei Lösungen denkbar:

  • Die Integrative Lösung mit einer in die alte Halle (Hülle) hinein gebautes neues Konzerthaus.
  • Ein Neubau nach Abriss der bestehenden Beethovenhalle.
  • Ein Neubau neben dem heutigen, 1959 errichteten und unter Denkmalschutz stehenden Konzertsaal.

Die Post betonte, „‚Die Architekten sind aufgefordert, ganzheitlich zu denken und zu konzipieren‘. Räumliche Eckpunkte sind der Bau eines großen Saales mit 1500 Plätzen sowie eines kleinen Saales mit 500 Plätzen. Der Bezug zum Rhein muss im architektonischen Konzept sichergestellt werden. Nachhaltige technische Konzepte („Green building“) zur Optimierung der Betriebskosten werden erwartet.“

Wir lassen uns gern überraschen und warten gebannt auf die Entwürfe, die ja, wie mir scheint, in ziemlich kurzer Zeit vorliegen sollen. Ich kann mich täuschen, aber ist das normal? Grade mal acht Wochen Ausschreibungszeit für ein 75 Mio. € Projekt?

Zitate und weitere Informationen alle von hier.

Fremdbild vs. Selbstbild

Manchmal kann man nichts anderes machen als schmunzeln, die Schultern zucken und resignieren, wenn man sieht, wie sehr das Selbstbild vom Fremdbild abweicht. Denn ja liebe Leser, das Wappen auf dem Schild ist das unser aller Heimatstadt. Und es hängt in Beuel. Wo sonst bleibt in Bonn die Zeit stehen?

Augen auf beim Kaugummikauf

Wer dieser Tage in einen Beueler Kiosk stapft und dort ahnungslos Kaugummi kauft, der sollte sein Wechselgeld vielleicht ein wenig genauer in Augenschein nehmen. Sonst könnte es beim Bäcker dann ein wenig peinlich werden. Kein Scherz, heute passiert. Na, wer findet den Fehler?

Dracula schickt Vorboten

Unglaubliches wurde heute in der Bonner Innenstadt, in der Wilhelmstrasse gesichtet. Ein echter kleiner Vampir, naja, zumindest eine kleine Fledermaus, tief schlafend an der Tür des Herrn Architekten, unweckbar und auch durch wiederholtes Öffnen und Schließen der Türen, verbunden mit dem Ein- und Austreten von Menschen nicht aus der Ruhe zu bringen. Sieht so aus als würde die Natur die Stadt zurück erobern…

Mehr über Fledermäuse, Fledermauskunde / Vampire.

Alles Gute geht vorbei…

Die 3. FroOSCon des Fachbereich Informatik der Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg ist vorbei. Von uns war zwar keiner da, aber die liebe Herr Stelter hat sich da nicht nur rumgetrieben, sondern auch noch sehr schön darüber berichtet. Wer also mehr wissen will, klickt hier und schaut und liest…

Jan Delay – Museumsplatz Bonn

Samstag, 09. August 2008

Vertraut mir Freunde der deutschen Musik, von mir kommen besser nur die Bilder, den Text liefert Mark wohl in Kürze nach. … Wobei….bei allem Widerwillen muss ich ihm zugestehen, dass er wirklich ein Wahnsinnskonzert hingelegt hat. Prima Entertainer, erstklassige Band, super Stimmung – aber die Stimme…. diese Stimme?! Warum ist nie jemand auf die Idee gekommen dem Kerl die Polypen rauszunehmen? Naja, wie gesagt, der Text kommt wirklich besser von Mark : )

Eilmeldung: Kennedybrücke

Die Stadt hat heute im Laufe des Tages den Verkehrfluss für die Begeh- und unmotorisierte Befahrbarkeit der Kennedybrücke von der einen Seite auf die andere verlegt. Gekennzeichnet ist das ganze zwar mit weiträumigen Absperrung, die jedoch unklugerweise leicht zu umfahren ist. Einigen rot/weiße Schilder, vermitteln ebenfalls den Eindruck, dass sich irgendetwas dramatisch verändert hat, da jedoch weder Texttafeln noch Strichzeichnungen eine deutliche Erklärung liefern, sieht die Praxis im Moment leider so aus, dass eventuell vorhandene kognitive Fähigkeiten des Einzelnen gnadenlos dem Herdentrieb Aller unterliegen, heißt drei – vier Leute auf der richtigen – vormals falschen Seite – und der Rest auf bereits ausgetretenen Pfaden.

Also Leute, hört unser Rufen: Weiße Schilder mit rotem Rand egal ob rund oder dreieckig, machen in der Regel darauf aufmerksam, dass man etwas nicht oder nur unter erhöhter Aufmerksamkeit tun sollte. Die runden heißen immer: „Nein! Nicht machen!“ gehen sie zusätzlich Hand in Hand mit Absperrungsvorrichtungen vor Wegen oder Strassen sollte die Aussage eigentlich klar sein. „Hier geht´s nicht weiter.“

Doch irgendetwas geht da im Moment schief, daher lasst Euch sagen: Keine Angst! Bonn hat weder vor uns auf der Schäl Sick wegzusperren, noch reißen Sie die Brücke ab, wie manch böser Mensch hin und wieder behauptet, ihr müsst lediglich den Kopf ein wenig drehen und der neue Weg wird sich Euch offenbaren. (Sofern ihr in die richtige Richtung schaut, andernfalls wird´s nass.) Ihr könnt dieses idyllische kleine Städtchen, dass sich Beuel nennt, nach wie vor verlassen. Auch am Montag noch, wenn die dann da wahrscheinlich wirklich niemanden mehr durchlassen! Ganz, ganz ehrlich.

Freak Alert

Wer sich dieser Tage wundert, das die Zahl der Frauen (und Männer) in im günstigsten Fall unvorteilhaften Bekleidungsstücken zugenommen hat, die Gestörten alles in allem noch gestörter Aussehen, dem sei versichert: Es ist zum einen keine Täuschung und zum anderen ist auch die fünfte Jahreszeit noch nicht wieder angebrochen, aber fast: Bonn erlebt dieser Tage die zehnte AnimagiC in der Beethovenhalle. Noch bis zum Sonntag bewegt sich durch Bonn alles was Rang und Namen hat in der Animagic Szene und alles was normalerweise bei Tageslicht nicht an die Oberfläche kommt gleich mit. Also passt auf vor Schwertern, Äxten und großen großen Mädchen in winzigkleinen Babydollkleidchen oder packt den Karnevalskrempel gleich wieder aus und mischt Euch da zwischen!

Viel Spaß.

Passendes Programm dazu: WOKI