ansichtssache

7. Klangwelle auf dem Münsterplatz

Foto von der Klangwelle 2009, im Vordergrund Straßencafe, dahinter bunt angestrahlte Wasserfontainen und im Hintergrund der Bonner Münster

Foto: Matthias Zepper/Wikipedia, 2009

Noch bis zum Sonntag ist auch dieses Jahr wieder die Klangwelle auf dem Bonner Münsterplatz zu Gast:

Unter dem Motto „7punkt11 – klassisch.reloaded.jeck“ erklingen auf dem Bonner Münsterplatz vom 16.-25.09.2011 zum siebten Mal die schönsten klassischen Melodien, Ohrwürmer der Rock- und Popgeschichte und stimmungsvolles, rheinisches Liedgut zu einer mitreißenden Komposition von Wasser, Laser, Licht und Video, perfekt musiksynchron arrangiert.

Eintritt frei. Start ist jeden Abend um 20 h. Für Dekadente mit passender Eintrittskarte (29,50 €) gibt es auch Tribünenplätze „mit bester Sicht, freie Getränke und ein rheinisches Fingerfoodbuffet“.

Jaratsri Thai-Restaurant


Am Ort des vormals besten thailändischen Restaurants in Bonn hat vor kurzem wieder eines aufgemacht. Das lies Hoffnung aufkeimen, bin ich doch schon lange auf der Suche nach einer der Feinheit der thailändischen Küche entsprechenden Lokalität in unserer Lieblingsstadt. Das neue Jaratsri Thai-Restaurant ist scheinbar ein Ableger der Jaratsri Thai-Massagepraxis (hätte mich das skeptisch stimmen sollen?).
Um es kurz zu machen: Die Bedienung hat sich bemüht, aber das Essen war eher in der Liga Bankok Thai oder Rüen Thai. Kein Vergleich zum Vorgänger am selben Ort. Und kein Grund, nochmals dort einzukehren.

Gibt es Tipps zu Alternativen – vielleicht in Köln (die Stadt da im Norden muss ja auch irgendwas Gutes haben)?

Jaratsri Thai-Restaurant, Königstraße 76, 53115 Bonn, Speisekarte

Histörchen: Damals, als Bonn noch eine Zementfabrik hatte…

Ein feines Fundstück im Flickr-Pool von Gregorius Mundus:

„Winter 1982

Als ich damals die Aufnahme gemacht habe, lag der Fokus eindeutig auf dem Vordergrund. Dass das Bild mal einen historischen Wert haben kann, ist mir nicht in den Sinn gekommen. Glücklicherweise ist die Fabrik im Hintergrund eindeutig zu erkennen.“

Das Gegenstück – 25 Jahre später aufgenommen – findet sich dort ebenfalls.

Endlich Streetview in Bonn

Auch wenn der Start schon ein paar Wochen her ist aus Chronistenpflicht die Ansage: Endlich gibt es Googles StreetView auch in Bonn. In Google Maps einfach das Männchen auf die gewünschte Straße ziehen und man kann Bonn ohne Schnee besichtigen. Oder einfach mal das Bnlog-Team suchen. Als Startgeschenk für diese Wochenendbeschäftigung gibt es mich schon einmal gratis und verpixelt.


Größere Kartenansicht

Hier habe ich gerade dieses Foto gemacht.

Mein Wohnhaus in Bonn ist nicht verpixelt. Also muss ich mir mein Recht auf Panoramafreiheit nicht extra nehmen, wie es der Rechtsblogger gemacht hat, in dem er sein bei Streetview unkenntliches Wohnhaus selber veröffentlicht. Wie gefällt Euch Streetview? Seit Ihr oder Euer Haus verpixelt? Findet Ihr es blöd, wenn Euer Wohnsitz nicht nur hier sondern auch bei Google sichtbar ist?

Ist jetzt Schluss?

Der Wind weht immer frostiger im Bonner Kulturbetrieb.

Angesichts der angedrohten Sparvorschläge in den kommenden Bonner Nothaushälten (und ganz besonders nach dem, was OB Jürgen Nimptsch jüngst erklärte – nach dem Motto: „Es muss einfach hip werden, zu sparen„) ist dem Team um Generalintendant Klaus Weise jetzt der Kragen geplatzt. Das Theater Bonn ruft mit einem knackigen und bitteren „Jetzt ist Schluss!“ zu einer Unterschriftenaktion auf.

„Die Stadt liquidierte die Tanzsparte, ein eigenes Tanzensemble gibt es nicht mehr. Dabei hat Bonn 40 Millionen Euro an Bundesgeldern bekommen, um sein Theater aus eigenen Mitteln zu unterhalten! Trotzdem will die Stadt weiter die Zuschüsse in Millionenhöhe kürzen. 3,5 Millionen pro Jahr weniger stellt die Verwaltung der Stadt in den Haushalt ein – das ist für ein Haus, das in den letzten Jahren bereits ein Drittel seines Etats eingespart hat, nicht mehr zu verkraften.“

Eine digitale Unterschriftenliste findet man auf der Website des Projekts, bis Dato haben über 850 Interessierte unterschrieben. Im Blog des Theaters hat sich Theaterautor Lothar Kittstein seinen Ärger von der Seele geschrieben.