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Rettet das Metropol

Am Mittwoch den 14. Dezember 2005 wurde das traditionsreiche Bonner METROPOL zwangsversteigert. Mit einem Gebot von 3,125 Millionen Euro erhielt die so genannte „Metropol Immobilien Management GmbH“ den Zuschlag. Die Vertreter der Firma mit Sitz in Ratingen bei Düsseldorf machen bisher keine Angaben über die zukünftige Nutzung der Immobilie. Nach Recherchen des Bonner Generalanzeigers verbirgt sich hinter der Gesellschaft jedoch „im wesentlichen das Ehepaar Barbara und Klaus Töpfer, das in dem Nachbarhaus wohnt und dort früher ein exklusives Herrenausstatter-Geschäft unterhielt“.Aus Sorge um den Erhalt des denkmalgeschützten Theatersaals im METROPOL haben sich in nur fünf Tagen über 6.000 Bürger an einer Unterschriftenaktion beteiligt. Prominente Bonner wie der Kabarettist und Schriftsteller Konrad Beikircher oder SPD-Politiker Bernhard „Felix“ von Grünberg unterstützen die Bürgerinitiative zur Einhaltung des Denkmalschutzes für das älteste Kino Deutschlands. Die Unterschriftenlisten liegen weiterhin u. a. im METROPOL und den Stern-Lichtspielen am Marktplatz bereit oder können über diesen Link heruntergeladen werden. Mehr dazu auf der Seite www.rettet-das-metropol.de. Eine Bildergalerie: Hier.
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Altstadt Bonn oder das 7 dimensionalen Raumzeitgeflächt

„Sind normalerweise rudimentäre Gesetze der Geometrie überall gültig, so ist dies nicht in der Altstadt der Fall. Beispiel: geht man 100 Meter gradeaus, dreht sich dann um 90 Grad nach links, geht wiederum 100 Meter gradeaus, nach links, wieder 100 Meter, nach links, wiederum 100 Meter, so befindet man sich am Ausgangsort. In der Alstadt von Bonn ist dieses Geoetrische Gesetz nicht gueltig. Je nach Wochentag reicht es aus 2 mal 100 Meter zu gehen, und sich nur einmal um 90 Grad zu drehen, um wieder am Ausgangsort zu sein. An anderen Wochentagen kommt man nicht umher ein 7Eck mit 90Grad-Ecken zu begehen, um wieder zum Ausgangsort zurueckzukehren.

Gängige Theorien gehen davon aus, dass die Altstadt in Wirklichkeit die Projektion eines 7 dimensionalen Raumzeitgeflächts ist (mit 5 Raum-, und 2 Zeitdimensionen), welche auf die von uns erlebte 4 dimensionale Welt (3 Raum-, und eine Zeitdimension) projiziert wird.

Dieses bleibt nicht ohne Folgen.

Beipsielsweise resultiert daraus eine enorme Parkplatznot. Besucher der Altstadt fahren mit dem Auto todesmutig hinein, kommen aber nicht wieder heraus, woraufhin sie gezwungen sind das Auto abzustellen und dort sesshaft zu werden oder sich ein neues Auto zu kaufen. Dieses Phänomen erklärt auch, warum in der Altstadt trotz des hohen Verwirrungsfaktors Leute wohnen.

Das Strassenverwirrungsamt der BundesStadt bemueht sich diese Entwicklung zu unterstützen, in dem sie die Einbandstrassenkonfiguration jede Nacht heimlich ändert.“

Aus dem Wiki des CCC-Köln

Ministerien sollen in Bonn bleiben

Union und SPD haben sich laut Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ darauf verständigt, dass die frühere Bundeshauptstadt Bonn auch nach der Föderalismusreform sechs Bundesministerien behält. Der Bundestagsbeschluss vom Juni 1991, der die Verteilung der Ministerien zwischen Berlin und Bonn regelt, soll danach nun auch im Anhang des neu formulierten Grundgesetzartikels 22 verankert werden. Darin komme andererseits Berlin auf seine Kosten, indem erstmals die Zuständigkeit des Bundes für die Repräsentation des Gesamtstaates in der Hauptstadt und die Übernahme der damit verbundenen Kosten festgeschrieben werde.

Möglich sei dieser Passus jedoch nur, weil im Rahmen der Föderalismusdebatte 2004 auch den Forderungen des Landes Nordrhein-Westfalen entsprochen worden sei, wie das Blatt weiter schreibt. Die damals noch rot-grüne Düsseldorfer Landesregierung wollte den Mehrausgaben für Berlin nur zustimmen, wenn sie gleichzeitig eine Bestandsgarantie für die Bundesministerien in der alten Bundeshauptstadt Bonn erhält. Dort sind noch die Ministerien für Verteidigung, Bildung, Ernährung, Umwelt, Entwicklung und Gesundheit mit dem ersten Dienstsitz angesiedelt.

In der kommenden Woche will eine Redaktionsgruppe laut „Spiegel“ die Schlussfassung der Föderalismusreform erstellen. Danach soll der Vorschlag den Ministern zugehen. Für die umfassende Grundgesetzänderung müssen am Ende je zwei Drittel der Mitglieder von Bundestag und Bundesrat stimmen.