kulinarik

Hoffest beim Haus Bollheim

Ein Tipp zum Wochenende in letzter Minute: Seit 11 h läuft auf dem Demeter-Hof Haus Bollheim in Zülpich-Oberelvenich das alljährliche Hoffest. Besichtigt werden kann ein geradezu idealtypischer Biohof mit engagierten Betreibern.

Feiern Sie mit uns unser 30. Hoffest und die Neuheiten des Jahres: unser kleines Terrassencafé, den großen neuen Laden (in Voransicht) und den Roten Bollheimer als Preisträger der Goldenen Käseharfe 2012. Daneben können Sie natürlich wie immer zu Fuß oder per Traktorfahrt den ganzen Hof erkunden, in der Strohburg toben, Hühner zählen oder Kühe streicheln.

Und das bei strahlendem Sonnenschein.

Bestes Eis Endenichs

Vor drei Jahren – mann, die Zeit vergeht – habe ich die damals einzige Eisdiele in Endenich vorgestellt. Mit der konnte man gut leben. Bis Ende 2010 die Betreiber sich nach Italien verlegt haben. Und das Eis der Nachfolger deutlich schlechter schmeckt. Aber nicht schlimm – denn ebenfalls seit 2011 gibt es – wie in den Kommentaren zustimmend angemerkt wurde – an der nächsten Straßenkreuzung Konkurrenz.

Das nun beste Eis in Endenich gibt es beim Eiszauber. Kombiniert mit netten und engagierten Betreibern. Manko ist nur, dass es ausschließlich Einweggeschirr gibt, auf für die Kundschaft, die im Laden oder an den Tischen vor dem Café Platz nimmt. Und die Schlechtwetterperioden lassen sich dort mit leckeren Waffeln überbrücken.

Eiszauber, Euskirchener Str. 4, 53121 Bonn, Fon 0228 90919426, Blick von oben (eine Website haben sie nicht – ich verstehe diese Gastronomen nicht)

 

Update, 28. Juni 2012: Leider hat der Eiszauber dichtgemacht.

 

Ichiban Sushibar

Foto der Hausfassade: Restaurant Ichiban Sushibar Bonn

Aus der Reihe „Wollte ich schon ewig bloggen“: Das beste Sushi in Bonn gibt es in der Ichiban Sushi-Bar. Seit ich vor neun Jahren dort das erste Mal dort war, habe ich nirgendwo besseres Sushi finden können. Das Ichiban verzichtet auf Schnick-Schnack wie vorbeischwimmende Bötchen oder Laufbänder, von denen man sich anderswo Tellerchen herunternehmen kann. Das Interieur ist geprägt von hellen, lackierten Holzflächen. Wer an der Bar sitzt, kann den fingerfertigen Köchen auch schon einmal zusehen, wenn sie einen ganzen Lachs  zerlegen.
Das Essen ist von gleichbleibend guter Qualität und seinen Preis wert. Ein günstigen Einstieg bietet werktags bis 15 h ein Mittagsmenü. Einen Lieferdienst gibt es nicht, aber man kann alle Speisen auch zum Mitnehmen bekommen. Wenn man rohen Fisch mag, ist man hier auf jeden Fall gut aufgehoben. Für alle anderen gibt es um die Ecke auch noch eine gleichnahmige Noodlebar vom gleichen Betreiber.

Ichiban Sushibar, Stockenstraße 14, 53113 Bonn, Blick von oben, www.ichiban-sushibar.de, Mo-Sa 12-22 h, So/feiertags 15-21 h

Jaratsri Thai-Restaurant


Am Ort des vormals besten thailändischen Restaurants in Bonn hat vor kurzem wieder eines aufgemacht. Das lies Hoffnung aufkeimen, bin ich doch schon lange auf der Suche nach einer der Feinheit der thailändischen Küche entsprechenden Lokalität in unserer Lieblingsstadt. Das neue Jaratsri Thai-Restaurant ist scheinbar ein Ableger der Jaratsri Thai-Massagepraxis (hätte mich das skeptisch stimmen sollen?).
Um es kurz zu machen: Die Bedienung hat sich bemüht, aber das Essen war eher in der Liga Bankok Thai oder Rüen Thai. Kein Vergleich zum Vorgänger am selben Ort. Und kein Grund, nochmals dort einzukehren.

Gibt es Tipps zu Alternativen – vielleicht in Köln (die Stadt da im Norden muss ja auch irgendwas Gutes haben)?

Jaratsri Thai-Restaurant, Königstraße 76, 53115 Bonn, Speisekarte

UN-Tag der Artenvielfalt im Botanischen Garten

Kleiner Ausgehtipp für Kurzentschlossene:

Am Sonntag, den 22. Mai 2011 laden die Botanischen Gärten zum UN-Tag der Artenvielfalt ein. Von 10 bis 18 Uhr erwartet Sie ein buntes Programm.

Der UN-Tag der Artenvielfalt erinnert an den 22. Mai 1992, an dem in Nairobi Einigkeit über den Text des UN-Übereinkommens zur biologischen Vielfalt erzielt wurde.

Für kulinarische Genüsse sorgt Maître Dumaine. Allein das lohnt schon den Besuch. Mehr Infos, Speisekarten, Lageplan gibt es hier.

Die eigene Ernte

Ich moralapostel mal: In Zeiten von industriell gefertigten Lebensmitteln und weiten Transportwegen sollten wir uns auf die Prämissen für die richtige Lebensmittelauswahl besinnen: regional, saisonal und biologisch. Wer außerdem auch noch dem Gemüse beim Wachsen zuschauen (und sich auch etwas körperlich betätigen) will, die/der kann jetzt noch einen der letzten freien Streifen auf dem Gemüsefeld von meine ernte in Uedorf mieten.

Die Idee von meine ernte: Zu Beginn des Frühlings wird ein Feld mit über 20 Gemüsesorten und Blumen eingesäht und in Parzellen eingeteilt. Interessierte Hobby-Gemüsebauern können letztere online für das Jahr mieten, jäten, gießen und das Gemüse ernten. Wir machen da jetzt zum zweiten Mal mit und können das sehr empfehlen. Frischeren Salat als von unserem Feld habe ich noch nicht gegessen. Außer dem Gemüse nach Hause muss man auch nicht viel schleppen: Wasser und Gartenwerkzeug sind vor Ort. Und von Bonn aus kann man mit dem Fahrrad schön am Rhein entlang zum Feld fahren und selbst die »U-Bahn« hält in der Nähe.

Himalayak

 

 

Update 2.1.2015: Das Himalayak hat sich wacker über die Jahre gehalten und bietet immer noch tibetisches Essen in konstanter Qualität.

Sehnsüchtig denke ich manchmal an ein nepalesisch-tibetanisches Restaurant in der Berliner Bundesallee zurück, das mittlerweile aber auch geschlossen ist. Die gute Nachricht für mich daher: tibetisch essen kann man nun auch in Bonn.

In der Bornheimer Straße hat in diesem Jahr das Himalayak aufgemacht. Die Atmosphäre ist angenehm entspannt, das Essen ist schnell fertig, frisch und lecker. Das Interessante am Essen ist die Mischung aus chinesischer und indischer  Küche, gepaart mit den Einflüssen einer Hochlandlage. Wer das nicht kennt: unbedingt mal ausprobieren. Empfehlenswert sind beispielsweise gedämpfte Teigtaschen – Momos – oder auch das Nationalgericht Dal, ein Linsengemüse. Mittags gibt es auch ein Buffet für pauschale 7,50 €, das À la carte-Essen ist aber noch vielfältiger. Ein ausführlicheren Einblick gibt die gelungene Website.

Himalayak, Bornheimer Str. 74, Bonn, Fon 0228 96910517, Di-So 12-14:30 & 17:30-22:30, Blick von oben

Ganesha-Indian-Paradise

Nachfolger von „1001 Nacht“ in der Poppelsdorfer Sebastianstraße ist seit Oktober das Ganesha-Indian-Paradise. Das Einrichtungsflair hat sich gegenüber dem Vorgänger nicht stark verändert. Sowohl mittags wie auch abends gibt es die Möglichkeit zum Buffet-Essen. Wir haben dies mittags mal angetestet.

Auch wenn man für die pauschalen 6,50 € nicht viel verlangen kann, waren wir doch enttäuscht. Neben einer Joghurt-Sauce, Mixed Pickles und Reis gab es vier warme Gerichte. Einmal Hühnchen, zweimal Kartoffeln mit verschiedenem Gemüse und als viertes Linsen. Die Sauce war in allen Fällen recht gleichförmig und schlicht in der Aromatik. Die Kartoffel-Gerichte schmeckten in erster Linie nach Chili. Pakoras oder andere Vorspeisen gab es nicht.

Obwohl indischem Essen generell sehr aufgeschlossen hat diese erste Erfahrung mit dem Ganesha keine Lust auf einen weiteren Besuch gemacht. Schade.

War von Euch schon einmal jemand da? Oder hat andere indische Essenserfahrungen in Bonn gemacht?

Ganesha-Indian-Paradise, Nordindisches-Spezialitäten-Restaurant, Sebastianstraße 69, 53115 Bonn-Poppelsdorf, Blick von oben, geöffnet Di-So 12-15 & 18-23 h

Köchemarkt in Bad Neuenahr

Wohin am Wochenende? Zum Beispiel zur Kurpromenade in Bad Neuenahr. Dort veranstaltet der Club der Köche Rhein-Ahr e. V. seinen jährlichen Köchemarkt. Präsentiert werden an zehn Ständen kulinarische Leistungen der regionalen Spitzenköche und Weine der VDP-Winzer von der Ahr. Mit dabei sind unter anderem Hans Stefan Steinheuer vom Restaurant Zur alten Post und Jean-Marie Dumaine vom Restaurant Vieux Sinzig. Daher dürfte das lecker werden. Ein wenig mehr Infos gibt es beim Veranstalter.

15. Köchemarkt des Köcheclubs Rhein-Ahr, 8. August 2010, 11-21 Uhr, Kurpromenade Bad Neuenahr

Tongking

Vor gut einem Jahr hat in einem ehemaligen Kiosk nahe der Viktoribrücke ein neuer Asia-Imbiss eröffnet. Namensgeber ist der nördlichste Teil Vietnams Tongking, in dem auch die Hauptstadt Hanoi liegt. Im Lokal gibt es ein paar Tische, bei schönem Wetter auch vor der Tür. An jedem Wochentag gibt es ein anderes besonders günstiges Gericht zwischen 4 und 5,80 €. Generell sind die Portionen groß und lecker. Nicht nur einheitliches Asiaimbissaroma. Besonders empfehlenswert sind die Gerichte nach Kung Pao-Art, die Spezialitäten und Thai-Menüs. Aber auch gewöhnliche Gerichte wie Süßsaures oder Satè sind leckerer als anderswo in Bonn. Unterm Strich ein spitzen Preisleistungsverhältnis, auch wenn bei meinem letzten Besuch eine moderate Preiserhöhung angekündigt war.

Tonking, Endenicher Straße 51A, 53115 Bonn, Fon 0228 18499683, Blick von oben, geöffnet Mo-Fr 11-22:30, Sa-So & Feiertag 12-22:30 h