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Die Bonner Savanne


Der bisher schönste museale Spielplatz für Kinder in Bonn, den ich kenne, ist das Museum König. Egal welches Wetter, hier können sie herumflitzen von der Savanne in die Arktis, die Treppe hoch und Hühner streicheln oder in den Keller zu den Aqua- und Terrarien.
Und für Eltern, die noch geschichtlichen Kontext brauchen: Im Lichthof, wo heute afrikanische Savanne ist und der Elefant in der Ecke steht, tagte der Parlamentarische Rat, der das Grundgesetz erarbeitete. Eine sachlichere Beschreibung des Forschungsmuseums Alexander Koenig gibt es bei bonn.de

Forschungsmuseum Alexander Koenig, Adenauerallee 160, 53113 Bonn, Fon (0228) 9122-0, Blick von oben

Ruhe vor den Pänz

Für 6 bzw. 8 Euro wird man morgen, 18. März, für vier Stunden seine Pänz los: die können nämlich beim WeltStadtSpiel von Statt Reisen mitmachen und »eine spannende und lehrreiche Entdeckungsreise durch Geschäfte, Kaufhäuser und öffentliche Institutionen der Bonner Innenstadt« erleben. Treffpunkt ist das Beethovendenkmal am Münsterplatz, anmelden kann man sich telefonisch unter 0228/65 45 53. Nicht ganz klar ist der Beginn der Veranstaltung: laut General-Anzeiger geht’s um 14 Uhr los, Statt Reisen hat das Spiel für 10 Uhr im Programm.

Wem die Zeitangabe und das Wetter zu ungenau ist, kann seine Pänz zwischen 6 und 10 Jahren auch ins August Macke Haus schicken: unter dem Motto »Alle bunten Tassen im Schrank – August Macke und die Porzellanmalerei« werden am 18. März oder 19. März jeweils von 14:30 bis 16:30 Uhr und am 26. oder 27. März zwischen 10 und 12 Uhr Müslischüssel oder Obstteller bemalt. Der Teilnahmebeitrag beträgt 7,50 €. Eine verbindliche Anmeldung kann telefonisch erfolgen: 0228/65 55 31

Schulkultur

Seit dem 25.11.07 findet in der Kunst- und Ausstellungshalle in Bonn das 23. Festival Bonner Schulkultur statt.
Es handelt sich um ein 3-Sparten-Festival, bestehend aus Musik, Theater und Bildender Kunst. Das Theater- und Musikprogramm sowie die Ausstellung „Kunst aus Bonner Schulen“ wurde auch in den vergangenen Jahren stets von zahlreichen Theatergruppen, Musikensembles bzw. jungen Künstlerinnen und Künstlern aus verschiedenen Bonner Schulen bestritten. Organisiert wird die Veranstaltung gemeinsam von der Kunst- und Ausstellungshalle und dem Schulamt der Stadt Bonn. Das Programm zum XXIII. Festival Bonner Schulkultur 2007 (pdf)verspricht bis zum 2.12.07 noch viele interessante Musik- und Theaterveranstaltungen, eine Ausstellung „Kunst aus Bonner Schulen“ zeigt parallel vom 25.11.07 bis zum 16.12.07 die Werke der Nachwuchskünstler.

Grattis på födelsedagen

Heute wäre die schwedische Schriftstellerin Astrid Lindgren 100 Jahre alt geworden. Das hat nichts mit Bonn zu tun, wohl aber das hier:

Anlässlich des 100. Geburtstages eben jener Schriftstellerin veranstaltet die Bezirksbibliothek Beuel am Freitag, 16. November, zwischen 15.30 Uhr und 18 Uhr in der Brotfabrik ein Astrid-Lindgren-Fest. Unter anderem gibt es dort: Spaghetti-Bartschneiden, Männchen-Basteln wie Michel und – mein Favorit – ein „Brav-Sein“-Wettbewerb mit Annika und Tommi. Der Eintritt ist frei.

Apropos, Kölner Zoo

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Vor drei Monaten war ich seit langem mal wieder da. Fand, dass der Kölner Zoo sich in den letzten Jahren halbwegs gemacht hat. Hatte ein kleines, beengtes Etwas in Erinnerung und war überrascht, dass es so große Freigehege gab. Auch das Elefantenhaus – früher klein und schäbig – kann sich sehen lassen. Und hey, wo alle im Knutfieber sind: Marlar ist viel großartiger. Teuer is halt schon…

Teurer Zoo

Bonn hat leider keinen Zoo. D’rum muss man eine Reise tun, wenn der Nachwuchs mal wieder scharf auf Pinguine ist. Der kürzeste Weg geht da nach Köln (dieser eng bebaute Speckgürtel vor den nördlichen Stadttoren Bonns).
Wenn als Eindruck nach einem Zoobesuch in erster Linie der mit 12 € teure Eintrittspreis bleibt, ist das kein positives Resümee. Auf uns wirkte der Tiergarten durch und durch durchschnittlich. Anders als bei anderen Zoos (Fortsetzung folgt) wird es uns hier nicht so schnell wieder hinziehen. Auch wenn es natürlich alle Standard-Tiere zu bewundern gibt. Aber oft – so unser subjektiver Eindruck – nicht besonders kinderfreundlich präsentiert, teilweise ungepflegt und heruntergekommen. Vielleicht reicht es einfach, ihn manchmal von oben zu sehen.
Man, war das jetzt negativ. Das mit dem Preis relativiert sich mit einer Dauerkarte für 60 €, aber nur, wenn man oft genug hingehen würde.

Zoo Köln, Riehler Straße 173, 50735 Köln

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