poppelsdorf

Ökologische Weihnachtsbäume aus der Eifel

Die Landwirtschaftliche Fakultät der Universität Bonn bietet auch dieses Jahr wieder Weihnachtsbäume gegen eine Spende für einen guten Zweck an.

Die Bäume stammen aus der Eifel und werden von den Studierenden selbst geschlagen, um einheimischen Pflanzen und Tieren wieder mehr Raum zur Ausbreitung zu geben. Zahlreiche Bereiche konnten auf diese Weise in den letzten Jahren renaturiert werden.

Die erbetenen Spenden kommen in diesem Jahr z.B. dem Sterntaler Bonn e.V. zugute, außerdem wird eine Naturschutzinitiative in Rumänien unterstützt.

Wir haben es in den letzten Jahren nicht bereut, unseren Baum dort zu besorgen. Und der Bonner Honig vom Stand der Versuchs- und Ausbildungsimkerei ist auch einen Einkauf wert.

Abholen kann man die Bäume vom 19.12. bis 21.12.2014 täglich in der Zeit von 11:00 –16:00 Uhr im Nutzpflanzengarten der Botanischen Gärten (Eingang Carl-Troll-Straße) in Poppelsdorf. Mehr Infos bei der Uni Bonn.

UN-Tag der Artenvielfalt im Botanischen Garten

Heute wird im Botanischen Garten der UN-Tag der Artenvielfalt gefeiert. Im letzten Jahr war das eine sehr lohnenswerte Veranstaltung – nicht nur unter botanischen, sondern auch unter kulinarischen Aspekten. Davon ist auch dieses Jahr wegen der selben Akteure und noch besserem Wetter auszugehen.

Am Sonntag, 20. Mai, 10 bis 18 Uhr präsentieren sich in den Botanischen Gärten über 35 verschiedene Einrichtungen aus Bonn und der Umgebung mit einem Markt der Möglichkeiten und bieten Biodiversität zum Anfassen.

Mit dabei sind u.a. das Museum Koenig, der Zoo Köln, die Biostationen der Stadt Bonn und des Rhein-Sieg-Kreises sowie verschiedene Institute und Museen der Universität Bonn. Gezeigt wird aber auch, dass man die Pflanzenvielfalt „nutzen“ kann: es können Pflanzen, Honig und Öle erworben werden.

Für das leibliche Wohl sorgt Maître Dumaine vom Restaurant Vieux Sinzig. Er zeigt im Schlossgarten, dass man aus Wildpflanzen schmackhafte Dinge herstellen kann. Im Nutzpflanzengarten sorgt die Küche des Hotel Maritim, Bonn für das leibliche Wohl.

Mehr Infos beim Botanischen Garten.

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Verzogene Schildkröten

Abgepumpter, fast trockengelegter Melbweiher, vor dem Poppelsdorfer Schloss, Bonn

Mittlerweile ist der Melbweiher vor dem Poppelsdorfer Schloss fast trockengelegt. Grund ist die für die Sommermonate geplante Sanierung, wie Schilder vor Ort offenlegen. Die letzte Sanierung, so erfährt man, liege 20 Jahre zurück. Inzwischen hätten sich wieder große Mengen Schlamm abgesetzt, Uferteile seien abgebrochen. Neben der Sanierung seien auch Ausbaumaßnahmen (u. a. Bepflanzung und Vorreinigung des Wassers) geplant, die den Weiher optisch und ökologisch aufwerten sollen. Richtig los mit den Maßnahmen geht es ab Ende Mai.

Die bei den Flaneuren beliebten Schildkröten sind vorübergehend in ein Becken im Botanischen Garten umgezogen. Die Population besteht aus zwei Arten: einer einheimischen und einer eingeschleppten Schildkrötensorte. Letztere sucht interessierte Terrarienbesitzer, da sie aus ökologischen Gründen (verdrängt die einheimischen) eigentlich nicht wieder in die Poppelsdorfer Wildbahn ausgesetzt werden soll. Bei Interesse sollte man im Botanischen Garten vorstellig werden – der ja sowieso ein Besuch wert ist:

Orange-rote Tulpen in voller Blüte

Ökologische Weihnachtsbäume

Weihnachtsbäume liegen an den Rändern der Wege im Nutzpflanzengarten der Uni Bonn, im Hintergrund stehen einige Menschen

Weihnachtsbäume säumen die Wege im Nutzpflanzengarten der Uni-Bonn. Sie stammen nicht aus Monokulturen im Sauerland, sondern wurden von Studenten in der Eifel geschlagen, um einheimischen Pflanzen und Tieren wieder mehr Raum zu geben. Wie auch in den letzten Jahren werden die nachhaltigsten Weihnachtsbäume Bonns für eine Spende abgegeben.

Die erbetenen Spenden kommen in diesem Jahr der Biologischen Station in Bonn als Werkzeugspende zugute, außerdem werden die Tafeln in Bonn und Bad Münstereifel unterstützt.

Auch die Imkerei der Universität wird an einem Stand im Nutzpflanzengarten ihre Produkte anbieten. Möglich wird die Aktion neben dem Engagement der Studierenden durch die tatkräftige Unterstützung der Mitarbeiter der Botanischen Gärten Bonn. (Presseinfo der Uni)

Die Abgabe erfolgt noch heute (Sonntag) und Montag in der Zeit von 11-16 h und im Nutzpflanzengarten der Botanischen Gärten (Eingang Carl-Troll-Straße) (Blick von oben). Empfehlenswert.

»Tannenbusch is‘ ’ne tolle Sache«

Das habe ich zumindest letzte Woche bei einer sehr schönen Führung durch die Botanischen Gärten gelernt: denn in Tannenbusch gibt es eine der wenigen Binnendünen in Deutschland; und das schon seit fast 11.000 Jahren. Seit 2001 kümmert sich die Biologische Station Bonn um diese Düne in Tannenbusch, in Poppelsdorf haben die Botaniker eine nachgebaut und somit zwei besonders gefährdete Pflanzenarten gesichert.

Ansonsten weiß ich jetzt, weshalb manche Käfer lila total blöd finden, warum die Blumen in Schlossnähe den Winter überleben, was das besondere an dem Ginkgobaum ist und wieso der Gebäudeteil zur Meckenheimer Allee hin so flach ist.

Sonn- und Feiertagsführungen:

  • jeweils um 15.00 Uhr
  • Treffpunkt: Direkt hinter dem Eingang zum Botanischen Garten am Poppelsdorfer Schloss (Meckenheimer Allee)
  • 3 Euro für Erwachsene (zuzüglich Eintritt)
  • 2 Euro für Kinder ab 6 Jahren (für Kinder ab 13 Jahren zuzüglich ermäßigtem Eintritt)
  • Freundkreismitglieder frei
  • Keine Anmeldung erforderlich

Themführungen, zweimal im Monat:

  • Beginn jeweils um 18.15 Uhr
  • Treffpunkt: Immer vor dem Eingang zum Botanischen Garten am Poppelsdorfer Schloss (Meckenheimer Allee)
  • 3 Euro für Erwachsene, 2 Euro für Kinder ab sechs Jahren
  • Freundeskreismitglieder frei
  • Keine Anmeldung erforderlich

UN-Tag der Artenvielfalt im Botanischen Garten

Kleiner Ausgehtipp für Kurzentschlossene:

Am Sonntag, den 22. Mai 2011 laden die Botanischen Gärten zum UN-Tag der Artenvielfalt ein. Von 10 bis 18 Uhr erwartet Sie ein buntes Programm.

Der UN-Tag der Artenvielfalt erinnert an den 22. Mai 1992, an dem in Nairobi Einigkeit über den Text des UN-Übereinkommens zur biologischen Vielfalt erzielt wurde.

Für kulinarische Genüsse sorgt Maître Dumaine. Allein das lohnt schon den Besuch. Mehr Infos, Speisekarten, Lageplan gibt es hier.

Vernünftige Weihnachtsbäume

Tipps für ein nachhaltiges Fest gibt die Stadtverwaltung auf bonn.de. Mit einem vernünftigenWeihnachtsbaum fängt es da schon an. Eine gute Wahl ist da der dieses Jahr wieder stattfindende Verkauf von Studenten in Poppelsdorf, wie die Uni angekündigt hat:

Die Bäume stammen aus der Eifel und werden von den Studierenden selbst geschlagen, um einheimischen Pflanzen und Tieren wieder mehr Raum zur Ausbreitung zu geben. Zahlreiche Bereiche konnten auf diese Weise in den letzten Jahren renaturiert werden.
Die erbetenen Spenden kommen zur Hälfte der Deutschen Kinderkrebsstiftung in Bonn zugute. Mit der anderen Hälfte werden die Tafeln in Bonn und Bad Münstereifel unterstützt.

Auch die Imkerei der Universität wird an einem Stand im Nutzpflanzengarten ihre Produkte anbieten. Möglich wird die Aktion neben dem Engagement der Studierenden durch die Biologische Station im Kreis Euskirchen und die Mitarbeiter der Botanischen Gärten Bonn.

Öffnungszeiten der Weihnachtsbaumaktion:

Samstag, 18. Dezember bis Donnerstag 23. Dezember jeweils von 13.30 bis 17.30 Uhr
Nutzpflanzengarten, Eingang Karlrobert-Kreiten-Straße Bonn-Poppelsdorf

Ganesha-Indian-Paradise

Nachfolger von „1001 Nacht“ in der Poppelsdorfer Sebastianstraße ist seit Oktober das Ganesha-Indian-Paradise. Das Einrichtungsflair hat sich gegenüber dem Vorgänger nicht stark verändert. Sowohl mittags wie auch abends gibt es die Möglichkeit zum Buffet-Essen. Wir haben dies mittags mal angetestet.

Auch wenn man für die pauschalen 6,50 € nicht viel verlangen kann, waren wir doch enttäuscht. Neben einer Joghurt-Sauce, Mixed Pickles und Reis gab es vier warme Gerichte. Einmal Hühnchen, zweimal Kartoffeln mit verschiedenem Gemüse und als viertes Linsen. Die Sauce war in allen Fällen recht gleichförmig und schlicht in der Aromatik. Die Kartoffel-Gerichte schmeckten in erster Linie nach Chili. Pakoras oder andere Vorspeisen gab es nicht.

Obwohl indischem Essen generell sehr aufgeschlossen hat diese erste Erfahrung mit dem Ganesha keine Lust auf einen weiteren Besuch gemacht. Schade.

War von Euch schon einmal jemand da? Oder hat andere indische Essenserfahrungen in Bonn gemacht?

Ganesha-Indian-Paradise, Nordindisches-Spezialitäten-Restaurant, Sebastianstraße 69, 53115 Bonn-Poppelsdorf, Blick von oben, geöffnet Di-So 12-15 & 18-23 h