poppelsdorf

Cowbo – Coworking in Bonn

coworking bonn. ein raum. viele verschiedene ideen. netzwerke. produktiv sein. miteinander ungestört. ganz so wie dir danach ist. die moderne art des büros.

Heute hat der erste Coworking Space in Bonn seine Tore geöffnet. Für alle, die genug haben von Einzelgängertum, keine Lust mehr auf triste Tage am Schreibtisch zu Hause, den teuren Kaffee bei Starbucks und für alle, die mal schnell einen Schreibtisch mit WLAN brauchen.

Die Preise:

  • Preis Tagesticket: 15 Euro (1 Tag während der regulären Öffnungszeiten)
  • Preis Wochenticket: 65 Euro (5 Tage während der regulären Öffnungszeiten)
  • Preis Monatsticket: 250 Euro (1 Monat während der regulären Öffnungszeiten)

via konzeptsinn.de

Casa 59

Ein bisschen Spanien findet sich in Poppelsdorf im Casa 59. Die Zahl im Namen ist die Hausnummer in der Clemens-August-Straße an der Ecke Sternenburgstraße. Die Einrichtung ist schlicht, man sitzt auf Bänken ohne Rückenlehne. Das Personal ist vom Ansturm überfordert, aber sehr freundlich, höflich und bemüht. Das Essen haben wir vor den Getränken bekommen, allerdings kam es relativ schnell. Auf zwei Stockwerken kann man hier solide und lecker essen. Sowohl Tapas-Freunde als auch Tellergericht-Esser kommen mit den solide zubereiteten Speisen auf ihre Kosten. Unten an der Bar gibt es ein Tapasbüffet, an dem man sich Teller mit drei oder sechs Sorten zusammenstellen (letztere für 9,90 und sehr empfehlenswert). Lustig auch das Mallorquinische Bauernbrot zum selberbauen (aus Brot, Knoblauch, Tomate, Salz und Olivenöl). Draußen kann man auch sitzen, allerdings nur an ein paar Biertischgarnituren und direkt an der Kreuzung – eher was für Unerschrockene (oder Raucher :-)).

Casa 59, Clemens-August-Str. 59, 53115 Bonn, Fon 0228 2437460, info@casa59.com, www.casa59.com, Blick von oben

Ab in’s Wasser

Die Schließung des Melbbads war letztes Jahr ein großes kommunales Thema (wir berichteten hier, hier und hier). Seit gestern ist es punktlich zum Start der Sommerferien frisch saniert wiedereröffnet worden. Feierlich begangen wird dies am 23. August mit einem Melbbadfest. Mehr Infos von der Stadtverwaltung zu den Neuerungen im Melbtal auf bonn.de. Dort findet sich auch eine Übersicht über alle Frei-(und Hallen-)bäder.

Umfrage zum Bonner Bloggertreffen #7

Da es nicht so einfach ist, sich über eine Diskussion in den Kommentaren zu verständigen, hier die ultimative Umfrage zum Bonner Bloggertreffen #7:

Die erste Frage: Wann? Ich hab den bisher favorisierten 17.2. genommen und einen Ausweichtermin nach Karneval dazugepackt.
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Voting No. 2 zur Frage nach dem Ort. Das sind Orte, bei denen schon ein Bloggertreffen stattfand bzw. die bisher (auch zu früheren Bloggertreffen) vorgeschlagen wurden.
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Die Umfragekabine öffnet am 13. um 7 Uhr und schließt am 15.2. um 18 Uhr. Jetzt Ihr!

update 15.2.: Netter Versuch – aber, da für den Zeitraum der Umfrage die IPs geloggt werden, rechne ich die Stimmen vom 14.2./22.13 Uhr bis 22.23 Uhr am Ende wieder heraus, lieber Netcologne-Kunde.

update 16.2.: Das bereinigte Ergebnis lautet 26.2. um 20 Uhr im Machold.

Es müssen 11 Stimmen für den 17.2. und 7 Stimmen für den Weinkommissar abgezogen werden, da ein leichter Manipulationsversuch vorliegt. Die Logs werden ich erst am 27.2. löschen, für den Fall, dass es Zweifel an dem korrigierten Ergebnis gibt.

Verträgliche Weihnachtsbäume

Die Süddeutsche titelte für einigen Tagen: »Millionen Weihnachtsbäume sind mit Spritzmitteln groß geworden, immer mehr Deutsche lehnen das ab – und stellen sich lieber eine Öko-Tanne ins Wohnzimmer«. Für diese hat das Institut für Nutzpflanzwissenschaften und Ressourcenschutz an der Uni Bonn ein Angebot:

»Wie seit mehr als 25 Jahren sollen auch in diesem Jahr wieder Weihnachtsbäume verschiedener Größen gegen eine spende abgegeben werden. Die Bäume und Zweige stammen von potenziell schutzwürdigen Flächen aus der Eifel, die jetzt renaturiert werden. Sie werden dort gefällt, um die Entwicklung naturnaher Laubmischwälder zu fördern. Bei den Maßnahmen wirken seither Studierende der Agrarwissenschaften, Ernährungswissenschaften, Biologie und Geographie mit.

Die Spenden, die für die Bäume erbeten werden, kommen in diesem Jahr zur Hälfte der von der Kölner Frauenärztin und Preisträgerin des alternativen Nobelpreises 2009 gegründeten Frauenrechtsorganisation medica mondiale e. V. zugute, die Hilfs- und Unterstützungsprojekte für durch Kriegsgewalt betroffene Frauen in verschiedenen Ländern durchführt. Die andere Hälfte der Spendengelder soll in die Projekte Mechernicher/Bad Münstereifeler Tafel fließen, die bedürftige Mitmenschen aus der Region mit Lebensmitteln unterstützen.«

Die Abgabe erfolgt noch heute und morgen in der Zeit von 12:30-14:00 h und 15:45-16:30 h im Nutzpflanzengarten der Botanischen Gärten (Eingang Carl-Troll-Straße) (Blick von oben).

Keinen Fußbreit

800 Leute im Nieselregen bei 4-6 Grad stundenlang eingekreist von einer Polizeieinheit in Kampfmontur, hin und wieder wird skandiert „Ihr werdet‘s nicht vermuten, wir sind die Guten“. Aus dem Kreis, dem Polizeikessel, gibt es genau einen Ausgang: Durch die Schleuse, in der Personendaten erfasst werden und an deren Ende eine Anklage auf Landesfriedenbruch wartet.

Das war die Situation im Spätherbst ’98 auf der Ecke Kaiser-Karl-Ring/Römerstr. Eingekreist waren aber nicht die rechtsdrehenden Demokratiefeinde bei ihrem bisher letzten organisierten Auftritt in Bonn, sondern diejenigen, die gegen den braunen Mob auf die Straße gegangen sind: Schüler, Studenten, normale Bürgerinnen und Bürger & eine Antifa-Einheit. Die soll irgendwann eine Flasche in Richtung Polizei geworfen haben. Darum der Kessel. Darum die zu erwartende Anzeige auf Landesfriedensbruch. Die wenigsten der Eingekreisten haben den Flaschenwurf mitbekommen. Die wenigsten wollten den Rechten die Straße überlassen oder sich gar erkennungsdienstlich erfassen lassen. Darum hieß es ausharren in der Kälte und im Regen.

Die Stimmung war trotzdem locker. Zwei kleine Transistorradios versorgten den Kessel Buntes mit den Bundesligaergebnissen. Sprechchöre machten die Runde. Einige Stunden später gab es Freßkörbe und Getränke, die die Anwohner der Kreuzung organisiert haben, um uns nicht ganz so blöde im Regen stehen zu lassen. Ausgehandelt wurde das auf politischer Ebene. Denn in der Beethovenhalle fand zeitgleich ein Bundesparteitag der Grünen statt. Die haben eine Delegation in die Verhandlungen mit der Polizei bzw. dem Regierungspräsidenten geschickt. Am Ende – nach ca. sechs Stunden – die Erlösung. Der Kessel wurde geöffnet. Ohne Personendaten abzuliefern, ohne Anzeige.

Später war zu lesen, dass alle, die durch die Schleuse raus sind, in Turnhallen verfrachtet und dort festgehalten wurden. Selbst der Generalanzeiger echauffierte sich über den rüden, unangemessenen Umgang mit minderjährigen Schülern, die, ohne den Eltern bescheid zu geben, bis spät in die Nacht festgehalten wurden. Gegen den Flaschenwerfer wurde Anzeige erstattet und es kam zur Verhandlung. Was daraus geworden ist, weiß ich nicht. Aber, dass ’98 die Verteidiger der Demokratie mitgefangen wurden, war ein absoluter Fehltritt der für den Polizeieinsatz Verantwortlichen.

Trotzdem oder gerade deshalb: Wenn morgen das neonazistische »Aktionsbüro Mittelrhein« mit einer Demonstration durch Bonn-Duisdorf marschiert, heißt es wieder „Keinen Fußbreit den Faschisten“. Die rechte Demonstration richtet sich gegen die »Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien« und soll um 12.00 Uhr am Duisdorfer Bahnhof beginnen.

Bonnerinnen und Bonner wollen diesen Nazi-Aufmarsch nicht, weder hier noch anderswo! Deshalb haben sich vom DGB über die Antifa bis zum evangelischen Pfarrbüro über hundert Organisationen zusammengefunden, um das Bündnis »Kein Fußbreit den Faschisten« zu gründen. Für das Bündnis ist klar, diesen Gruppen darf kein Raum für rassistische und antisemitische Hetze gegeben werden. Demokratie ist zu kostbar, um sie ihren Feinden zu überlassen.

Treffpunkt der Gegendemo ist am 12. Juli um 8 Uhr das DGB-Haus. Von dort aus nimmt die Bürgerdemo ihren Anlauf – phantasievoll, friedlich und wirkungsvoll!
Weitere Aktionen sind am selben Tag geplant, um zu zeigen, wie Bonn tickt: Jede und jeder ist uns willkommen, egal welcher Herkunft und Hautfarbe – aber die Nazis nicht!

Demo-Verlauf

  • 8 Uhr Treffen DGB-Haus

ab 9 Uhr Gemeinsame Demo und Dauerkundgebung
nach Duisdorf zum Kundgebungsplatz Hermann-Wandersleb-Ring/Rochusstraße/Provinzialstraße (Nähe Bundesprüfstelle)
Dort Dauerkundgebung und Infos bis zum Ende des Nazi-Spuks und gemeinsame Abschlusskundgebung
Anmelder: DGB Bonn

  • 10.30 Uhr weitere Demo

vom Kundgebungsplatz zur Mahnwache Ladestraße (Nähe Bahnhof Duisdorf).
Geplanter Demoweg: Nordroute: Meßdorfer Feldweg, Heerweg, Alter Heerweg, Ladestraße.
Je nach Lage wird in Absprache mit der Polizei ggf. spontan eine kürzere südliche Route gewählt.
Anmelder: Friedenskooperative

  • weitere Mahnwache

Kulturzentrum Hardtberg (Ecke Derlestraße/Am Burgweiher)
Anmelder: Freie Bildung Bonn (FBB)

Aktuelle Informationen unter: www.bonn-stellt-sich-quer.de
Kostenbeteiligung: DGB-Region Bonn/Rhein-Sieg/Oberberg, SEB Bank Aachen, BLZ 390 101 11,
Konto 1000 200 600, Verwendungszweck: Kein Fußbreit den Faschisten
V.i.S.d.P.: Bündnis „Kein Fußbreit den Faschisten“, c/o DGB-Region Bonn/Rhein-Sieg/Oberberg, Ingo Degenhardt, Endenicher Str. 127, 53115 Bonn

Melbbad: Wiedereröffnung 2009

Nach den den zuletzt lautstarken Protesten des Vereins „Unser Melbbad“ hat der Stadtrat beschlossen das Melbbad zu sanieren. In einer von Oberbürgermeisterin Bärbel Dieckmann und Stadtverordnetem Rolf Eichenhorst (SPD) unterzeichneten Dringlichkeitsentscheidung, die der Rat in seiner nächsten Sitzung am 4. September genehmigen muss, sind bereits die dafür erforderlichen Einzelmaßnahmen festgelegt.

Die Kosten belaufen sich auf 1,5 Mio. Euro und liegen damit deutlich unter den ca. 5 Mio. Euro die in der ursprünglichen Verwaltungsvorlage genannt wurden. Installiert wird eine neue Filteranlage mit Rohren und Pumpen, die Beckenköpfe werden abgefräst und die Becken mit Schwimmbadfolie beschichtet. In den Schwimmbecken werden Rohre eingebaut, damit die hygenisch notwendige vertikale Durchströmung erreicht wird.

Die ganze Baumaßnahme wird vom städtischen Gebäudemanagement koordiniert und ist zeitlich ein sportliches Projekt, aber laut Stadt bis zur Eröffnung der Saison 2009 zu schaffen. Finanziert wird die Sanierung aus dem Ressortbudget durch einen verzögerten Mittelabfluss der Bauunterhaltungsmittel (Bäder) in 2008. Die genauen Einzelmaßnahmen zur Instandsetzung des Melbbades sind der Mitteilungsvorlage im Bo-RIS zu entnehmen.

Indisch preiswert


Selten, ganz selten weine ich meiner Berliner Zeit hinterher. Zum Beispiel, wenn es um preiswertes, leckeres indisches Essen geht. In der Schöneberger Goltzstraße ist das Maharaja immer eine Mahlzeit wert. Für 5 € kann man dort normal essen, für 10 € locker ein mehrgängiges Menü. In Bonn ist das schwer zu erreichen.
Ein kleiner Lichtblick ist das unscheinbare Chicken & Pizza Center in Poppelsdorf. Neben Pizza, Nudeln und Salaten gibt es hier auch indisches: Samosas oder Pakoras als Vorspeisen (rund 3 €), und als Hauptspeisen die fleischigen wie vegetarischen Standards wie Alu Matar (Kartoffeln mit frischen Erbsen in Curry-Sauce), Tandoori Chicken (Hähnchenkeule in Tandoori-Masala-Sauce mariniert) oder Chicken Curry (4,30 bis 5,50 €). Aber eben auch 1/2 Hähnchen mit Pommes, Dönerteller oder Börek. Die indischen Sachen sind in jedem Fall das Probieren wert. Preiswerteres indisches Essen habe ich in Bonn noch nicht gefunden. Geliefert wird ab einem Mindestbestellwert von 10 € frei Haus.

Chicken & Pizza Center, Clemens-August-Straße 15, 53115 Bonn, Blick von oben, Fon (0228) 6296100, Mo-Sa 11-24 h, So und Feiertags 13-24h

Update 27.6.2009: Hat passend zur Wirtschaftskrise dichtgemacht. Wer kennt preiswerte indische Alternativen?

2. Bonner Theaternacht: Über 80 Programme an 22 Orten

Am Samstag, den 17. Mai 2008, gibt es unter der Schirmherrschaft von OB Bärbel Dieckmann und der Bonner Kabarettistin Anka Zink die zweite BONNER THEATERNACHT, an der sich neben Oper und Schauspiel alle Bonner Privattheater und freien Theaterensembles beteiligen. Unter dem Motto art’n vielfalt steht die Bonner Theaternacht „ganz im Zeichen“ der Biodings-Konferenz. Was das heißt, hab ich immer noch nicht verstanden. Aber das Programm kann sich sehen lassen: bonnertheaternacht.de

Meine Favoriten:

  • Brotfabrik
    19.00 – 19.50 Uhr: Das Weite Theater (Berlin) | Als die Welt noch jung war
    20.00 – 20.45 Uhr: Bonn University Shakespeare Company (BUSC) | Watch & Listen – ShakespeareArt
  • Euro Theater Central Bonn
    19.30 – 20.00 Uhr: Best of Kleingeist – das Nachtstudio
    22.15 Uhr: Best of Kleingeist – das Nachtstudio
    23.45 Uhr: Best of Kleingeist – das Nachtstudio
  • Theater Die Pathologie
    20.00 – 20.30 Uhr: Leaving las Vegas – Die Ballade von Sera und Ben von John O’Brien

Zwischen 19 und 24 Uhr zeigen 17 Theater und sechs freie Ensembles an 22 Spielorten in rund 80 Vorstellungen und Kurzprogrammen das breite Spektrum des Bonner Theaterangebots. Bei der Tour durch die Theaternacht ist der Blick hinter die Kulissen genauso erlaubt und erwünscht wie das Hineinschnuppern in aktuelle Inszenierungen.
Ein Theaternacht-Bus-Shuttle fährt die Besucher – im Viertelstundentakt – auf zwei Routen, der Ost-West-Tour und der Nord-Süd-Tour, bequem zu allen Theatern und Spielorten.

Mehr Infos: Übersichtspläne der einzelnen Veranstaltungsorte
Timetable der Theaternacht