poppelsdorf

Busse und Bahnen in Bonn: VCD startet Qualitätsoffensive

Der VCD setzt bei der „Qualitätsoffensive Busse und Bahnen in Bonn“ gezielt auf die Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger. Benötigt werden dabei auch aktuelle Informationen zum Thema „ÖPNV in Bonn“. Welche Erfahrungen wurden mit Bussen und Bahnen in Bonn gemacht? Der VCD bittet um kritische Anmerkungen aber auch konstruktive Vorschläge und Anregungen und hat dazu ein Portal eingerichtet: www.vcd.org/bonn

Nach Abschluss der Aktion vor den Sommerferien 2008 ist ein Treffen mit der Geschäftsführung der SWB, des VRS und ggf. auch der Stadt Bonn geplant um über die Kritikpunkte zu informieren und Vereinbarungen zu Verbesserungen im ÖPNV zu treffen.

Kritikpunkte aus der aktuellen Diskussion: Der zentrale Busbahnhof am Hauptbahnhof ist infrastrukturell unzureichend, für Nutzer unübersichtlich und birgt Unfallrisiken. Die Bahnen und Busse sind auf Grund massiver Werbung (teilweise Fenster verklebt) kaum als öffentliche Verkehrsmittel zu erkennen, es fehlt das einheitliche Erscheinungsbild. Die Informationssysteme sind total veraltet und unzuverlässig. Die Ansagen der Mitarbeiter der SWB-Leitzentrale sind betrieblich geprägt und entsprechen nicht den Anforderungen eines modernen Kundendienstes. Die Fahrweise mancher Fahrer erscheinen häufig als kundenunfreundlich und eine einheitliche Berufskleidung wäre sicherlich auch passend zur positiven Entwicklung eines attraktiven Auftritts der Unternehmen. Das Thema „Linie 66“ bedarf sicherlich auch nähere Betrachtung. Wichtig auch der Aspekt: wo soll sich ein Kunde bei Unregelmäßigkeiten in Bonn beschweren? Gibt es bei der SWB ein funktionsfähiges Beschwerde- und Verbesserungsmanagement? Finden Kundenanregungen überhaupt

Titanenwurz ist der neue Knut

Berlin hat Knut, Nürnberg Flocke und Bonn Amorphophallus titanum. Heute soll es soweit sein: Wenn sich die Blüte der Titanwurz öffnet, ist der Botanische Garten am Poppelsdorfer Schloss bis spät abends geöffnet – am Samstag und Sonntag von 9 bis 22 Uhr.

Wer sich hinwagt, sollte sich auf einen übelen Gestank gefasst machen. Um Insekten anzulocken, täuschen die Blütenstände einen unangenehmen Aasgeruch vor. Die Tiere kriechen in den Kelch hinab, um dort ihre Eier zu legen und sichern auf diese Weise die Bestäubung der Pflanze. Die Larven müssen jedoch nach dem Ausschlüpfen verhungern. Für den üblen Geruch der blühenden Pflanze ist eine Reihe von schwefelhaltigen Verbindungen und Aminen verantwortlich. Aber mal ehrlich: Knut und Flocke stinken auch nicht schlecht, riecht man halt vor dem Fernseher nicht.

Über den Stand der Blüte informiert eine
Webcam
. Eine Titanenwurz-Hotline (0228-734722) tut dasselbe, nur halt ohne Bilder.

Der von der Titanwurz produzierte Blütenstand stellt aus blütenbiologischer Sicht die größte Blume der Welt dar. Den Rekord hält derzeit die Titanenwurz der Wilhelma, des Zoologisch-Botanischen Gartens in Stuttgart. Ihr Blütenstand erreichte 2005 eine Höhe von 2,94 Metern und einem Umfang von 1,50 Metern. Zuvor hielt eine Bonner Titanenwurz den Rekord. Ihr Blütenstand erreichte 2003 eine Höhe von 2,74 Metern. Dort gab es 2006 wieder eine neue Blüte, die als erste Titanenwurz außerhalb ihrer eigentlichen Heimat, dem indonesischen Urwald, drei Blütenstände gleichzeitig hervorbrachte.

1001 Nacht


Die Lage in der Sebastianstraße ist eher schlicht. Trotzdem sollte man an »1001 Nacht« nicht immer nur achtlos vorbeifahren. Wer hier einkehrt, bekommt leckere persische Küche. Vor dem gestrigen Test war ich vor vier Jahren schon einmal da. Seitdem scheint sich an der Karte nicht viel geändert haben – und sonst auch nicht. Der kaltwarme Vorspeisenteller (2 Pers. 12 €) war durchweg lecker, irritierend war nur die Salatbeilage, die unter anderem eine Stange Frühlingszwiebel und eine geschälte halbe Zwiebel enthielt. Empfehlenswert ist Zereschk Polo (Gebratenes Hühnerfleisch mit Berberitze, 10,50 €), als Beilage gibt es einen aromatischen Safranreis. Aber auch mit den zahlreihen Lammgerichten liegt man nicht falsch. Die Einrichtung indes beschreibt der General Anzeiger als »dezenten, orientalischen Stil«. Das trifft die Sache ganz gut, auch wenn die Möbel nicht wirklich einen orientalischen Eindruck hinterlassen. Dann und wann gibt es in »1001 Nacht« auch Kombinationen von persischer Kulinarik und Kultur. Wann verrät keine Website, daher einfach ’mal anrufen.
Persisches Restaurant »1001 Nacht«, Sebastianstraße 69, 53115 Bonn-Poppelsdorf, Fon 0228 2891042, Blick von oben (diesmal etwas unpräzise), geöffnet täglich ab 18 h

Update: Restaurant hat mittlerweile geschlossen. Nachfolger am Standort ist seit dem 1.10.2010 das Ganesha-Indian-Paradise.