schäl sick

Versuchskaninchen

Wenn man mit einem Bus der Stadtwerke unterwegs ist, wissen die Mitarbeiter in der Verkehrsleitstelle ganz genau wo man ist: Die Busse sind mit satellitengesteuerter Technik ausgerüstet. Anders als bei den Bahnen, wird aber bei den Bussen die Verspätungs-Information automatisch an die Anzeigetafel übertragen. Und da man natürlich erst mal jemanden zum Testen braucht, muss Beuel wieder herhalten: Die Haltestellen am Beueler Bahnhof wissen als erste und bisher einzige, wann die Busse tatsächlich abfahren. Andere Haltestellen werden sukzessive mit der satellitengesteuerten Fahrgastinformation nachgerüstet.

Desweiteren planen die Stadtwerke eine App, die einem die nächste Haltestelle und die nächsten Abfahrtzeiten verrät, Handyticket-Erwerb inklusive. Und auch auf Facebook soll sich im nächsten Jahr etwas tun: Aktuelle Nachrichten über Störungen im Bus- und Bahnnetz. SWB-Chef Reining dazu: »Wir müssen unsere Kunden dort anprechen, wo sie sich aufhalten.« Und ich dachte, die sitzen in den Bussen und Bahnen fest oder warten an der Haltestelle….

Helmut und Wolfgang

Nun ist sie auch offiziell eingeweiht: die Kennedybrücke. Mit Brimborium, Tamtam und enthülltem Hintern. Mit Fähnchen, Musik und Reden. Die Bezirksbürgermeister Kollig und Hürter reihen sich ein in die Gruppe derer, die die Brücke mit Liebesschlössern verschandeln. „Helmut und Wolfgang“ steht auf dem einen; „Bonn und Beuel“ auf dem anderen. Die Treppenaufgänge sind endlich fertig, die Bäume doch nicht gesetzt, die klappernden Freihalter entfernt. Allein die Beetbepflanzungen fehlen. Die Peter-und-Paul-Kirmes hat ihre Fahrgeschäfte wieder eingepackt. Bis auf eines: Das Riesenrad dreht sich noch bis zum 17. Juli und blickt in die Sonne, in die Ferne und auf die da drüben, die so stolz sind auf ihren Hintern.

Microchiroptera

Die Stadt Bonn sowie der Bonner Arbeitskreis für Fledermausschutz (Baff) haben anscheinend ein Fledermausprojekt, welches auch im Jahr 2011 fortgeführt wird. »Ziel ist es, einen Überblick über das Artenspektrum und die Verteilung der einzelnen Arten zu erhalten und herauszufinden, welche Arten die städtisch geprägten Strukturen vorrangig als Lebensraum nutzen und wo sich Schwerpunktvorkommen befinden.«

Mehr über die Lebensgewohnheiten der bedrohten Fledermäuse kann man in fünf Abendexkursionen erfahren:

  • Freitag, 17. Juni, 21 Uhr, Oberkassel: Treffpunkt Parkplatz Ecke Am Buschhof/Am Magdalenenkreuz (Nähe St. Cäcilia)
  • Freitag, 15. Juli, 21 Uhr, Schweinheim: Treffpunkt Haupteingang Burgfriedhof, Am Burgfriedhof
  • Freitag, 19. August, 20.30 Uhr, Duisdorf/Lessenich: Treffpunkt Parkplatz am (neuen) Duisdorfer Friedhof, Schmittgasser Kirchweg
  • Freitag, 16. September, 20 Uhr, Weststadt/Südstadt: Treffpunkt Baumschulwäldchen, vor dem kurfürstlichen Gärtnerhäuschen, Eingang Beethovenplatz.

Die Exkursionen sind kostenlos, sie dauern rund 1,5 Stunden und sind auch für Kinder geeignet. Eine Anmeldung ist nicht nötig.

Mehr Infos zum Projekt gibt’s auf den Internetseiten der Stadt Bonn.

Beuel hat’s: die effektivere Sonne

Solarzellen auf einem Dach

In Beuel scheint die Sonne bekanntlich schöner und länger als auf der anderen Rheinseite. Das dachten sich auch acht Bonner und haben ein Dach gesucht und gefunden. Darauf blitzt es nun: das erste Bürgerkraftwerk, bestehend aus 88 Solarzellen-Modulen. Für die Finanzierung erhalten die Acht einen festgesetzten Zinssatz vom Betreiber, dem Vermieter; den produzierten Strom darf der Mieter nutzen, der Bioladen MOMO.

Und weil’s in Beuel so schön ist, wird die Solaranlage am Freitag, 10. Juni, um 15:30 Uhr im Rahmen eines Festes vom Oberbürgermeister in Betrieb genommen. Und weil man von unten nix sieht, gibt’s einen Aufzug, der die Besucher auf das Dach transportiert.

Weitere Infos:
Fritz Pieper für die Solarzelle Bonn im SolarSolutions Network e.V.
c/o Fritz Pieper
Alte Bahnhofstr. 20
53173 Bonn
Tel.: 0228/3041-2414
eMail: bonn[at]SolarSolutionsNet.de

Bye bye, Beuel

Hochwasserlage in Bonn

Die Hochwasserlage des Rheins hat sich in den letzten 24 Stunden weiter verschärft. Die Wasserstände an Rhein und Nebenflüssen steigen stärker an, als zunächst von den Hochwassermeldediensten vorgesagt. Für den Pegel Bonn wird in der Nacht von Sonntag 09. 01. auf Montag 10.01.2011 ein Wasserstand von ca. 08:00 m Bonner Pegel vorhergesagt. Voraussichtlich wird die Scheitelwelle mit bis zu 8,50 m Bonner Pegel Anfang kommender Woche erreicht. Für den rechtsrheinischen Bereich von Bonn-Beuel bedeutet dies, dass bereits für das Wochenende vorbereitende Maßnahmen seitens der Feuerwehr Bonn vorgesehen sind. Die Maßnahmen zielen darauf ab, den noch nicht fertig gestellten Hochwasserschutz 09;50 m in Beuel durch einen mobilen Schutzwall zu ergänzen und somit den geplanten Schutz bis 09,50 m für das gesamte Rheinufer Beuel zu gewährleisten. Die Feuerwehr verfolgt die weitere Entwicklung der Hochwasserlage kontinuierlich und wird bei Lageänderungen entsprechende Hinweise publizieren.


bonn.de Bonn erwartet Rheinhochwasser am Wochenende

update: Die Hochwasserlage des Rheins hat sich in den letzten 24 Stunden weiter stabilisiert. Für die Wasserstände an Oberrhein und Nebenflüssen sind innerhalb der nächsten 24 h fallende Pegel vorhergesagt. Für den Pegel Bonn wird Montag, 10.01.2011, 20:00 Uhr, der Scheitelpunkt bei einem Wasserstand von 8,45 – 8,65 m Bonner Pegel vorhergesagt.

Das Tiefbauamt hat am Wochenende tieferliegende Straßenzüge am Rheinufer gesperrt.
Dies sind in Bonn unter anderem:
Uferpromenade am Alten Zoll, Fahrradweg Engländerweg/Milchgasserweg, Rampe Mondorfer Fähre, Radweg Mondorfer Fähre, Gottbergstraße, Margarethenkirch, ein Bereich an der Rheindorfer Schule, Treppe an der Mertensgasse, Kranenweg, Fußweg zwischen Mertensgasse und Kranenweg, Bereich Am Rheindorfer Hafen, Abschnitte des Leinpfads und der Fußweg zum Leinpfad am Parkplatz Römerbad.
In Bad Godesberg sind beispielsweise folgende Bereiche betroffen:
Rheinstraße/Ecke Hotel Dreesen, Rheinstraße gegenüber des Wassersportvereins an drei Treppenanlagen, Unterer Leinpfad ab der Straße Am Schwimmbad, Unterer Leinpfad im Bereich Austraße.

Fotos: Michael Stuff