veranstaltungen

Stumme Freunde gesucht

Wenn Rüdiger Ruß ab dem 12. August bis zum 22. jeden Abend wieder zehn bis zwölf »Freiwilliche« sucht, die den Flügel raustragen, und so die Voraussetzungen für die Internationalen Stummfilmtage – das 26. Bonner Sommerkino – schafft, ist noch nicht klar, ob das nicht der Anfang vom Ende ist: Die Stadt Bonn spart. Auch an der Kultur. Geplant ist die jährliche Unterstützung von 40.000 Euro für kommendes Jahr zu streichen. Ersatzlos. Damit wäre dieses großartige Kinoerlebnis am Ende. Der veranstaltende Förderverein Filmkultur Bonn e.V. bittet deswegen um finanzielle Unterstützung, um stille Freunde:

Spendenkonto: Förderverein Filmkultur
Sparkasse Köln / Bonn:  BLZ 37050198
Konto-Nummer: 32920167
Stichwort: Stummer Freund 2011

Ob man für seine Spende ein T-Shirt erhält, konnte ich noch nicht rausfinden…

Wer seinen Obolus einfach in die Sammelboxen schmeißen will, geht hin:

Internationale Stummfilmtage, 26. Bonner Sommerkino
12. bis 22. August 2010, Innenhof der Universität
Programm

3. Bonner Socialbar

Am Montag, den 12. Juli um 18 Uhr gibt’s die nächste Socialbar Bonn. Diesmal findet das Ganze bei  der Aktion Mensch (Heinemannstr. 36, 53175 Bonn Wegbeschreibung) statt.

Das Programm:

    • Strategien im Social Web – Karsten Kneese www.konzeptsinn.de
    • Being a jury member of Deutsche Welle Blog Awards – The BOBs www.thebobs.com – Farnaz Seifi (Iranian blogger), Gabriel Gonzalez (project manager)
    • 2aid.org eine Social Media NGO www.2aid.org

      Die Socialbar ist ein Treffen von Weltverbesserern. Web-Aktivisten, Social Entrepreneurs, NGOs, ehrenamtliche Helfer, Politiker und Unternehmen mit sozialer Verantwortung kommen bei der Socialbar zusammen, um sich kennen zu lernen, Kontakte zu knüpfen, Erfahrungen auszutauschen und Kooperationen einzugehen.

      Die dezentral organisierten Socialbar-Treffen setzen thematisch den Fokus auf die Potentiale des Internets. In kurzen Vorträgen und im persönlichen Austausch mit Internetspezialisten sollen zivilgesellschaftliche Initiativen an die neuen Möglichkeiten der Vernetzung, Koordination und Kommunikation herangeführt werden. Nebenher bleibt aber noch genügend Zeit um sich über Ideen, Jobs und Sponsoring zu unterhalten.

      Rheinkultur. The Day before….

      Der Aufbau für morgen ist in der heißen Phase.

      Wegen der anderen heißen Phase wurde der Wasserpreis an den Ständen gestern auf 2,30€ gesenkt. Jedem Besucher ist 1L Wasser im Tetrapak auf dem Gelände gestattet. Für Notfälle wird es auf dem Gelände Wasserstellen geben, an denen man sich mit Leitungswasser versorgen kann. Außerdem gibt es für das Viertelfinale der WM die Möglichkeit zum Rudelgucken: In der Nähe des Haupteingangs zur Rheinaue an der Konrad-Adenauer-Brücke wird eine ca. 20m² LED-Leinwand aufgebaut.

      Links:
      Das Programm
      Facebook-Page

      Auf der Facebook-Site meinte übrigens eine Dame, sie „würde sooo gerne am Samstag zu RhEINKULTUR um Alexisonfire zu sehen! Warum muss Bonn so scheiße zu erreichen sein? :(„. Tja, uns Bonnern bleibt da nur zu sagen: Bonn erreicht man nicht, in Bonn wohnt man. Und das ziemlich gut!

      Ballack und Beckham bei der WM

      Zumindest bei der Panini-WM sind sie noch mit dabei: die Jungs, die wegen diverser Wehwehchen nicht in Südafrika kicken werden. Wer seinen Ballack loswerden will, dringend noch einen Beckham braucht oder einfach mal sehen möchte wie jemand aussieht, der für 60 Cent fünf Aufkleber kauft, um diese in ein Heftchen zu kleben, geht

      am 12. Juni zwischen 10 und 15 Uhr zur Panini-Tauschbörse am Bottlerplatz.

      2. Bonner Socialbar

      Am Dienstag, den 4. Mai um 18 Uhr gibt’s die nächste Socialbar Bonn. Diesmal findet die Socialbar in der Friedrich-Ebert-Stiftung (Godesberger Allee 149, 53175 Bonn statt. Wegbeschreibung

      Das Programm:

      Die Socialbar ist ein Treffen von Weltverbesserern. Web-Aktivisten, Social Entrepreneurs, NGOs, ehrenamtliche Helfer, Politiker und Unternehmen mit sozialer Verantwortung kommen bei der Socialbar zusammen, um sich kennen zu lernen, Kontakte zu knüpfen, Erfahrungen auszutauschen und Kooperationen einzugehen.

      Die dezentral organisierten Socialbar-Treffen setzen thematisch den Fokus auf die Potentiale des Internets. In kurzen Vorträgen und im persönlichen Austausch mit Internetspezialisten sollen zivilgesellschaftliche Initiativen an die neuen Möglichkeiten der Vernetzung, Koordination und Kommunikation herangeführt werden. Nebenher bleibt aber noch genügend Zeit um sich über Ideen, Jobs und Sponsoring zu unterhalten.

      Bonn will seine Kultur behalten!

      … heißt diese schnell anwachsende Facebookgruppe. Die Gruppe richtet sich gegen die aktuellen Kürzungen im Kulturhaushalt der Stadt Bonn:

      „Diese Gruppe richtet sich gegen die aktuellen Kürzungen im Kulturhaushalt! Wieso werden einzelne Veranstaltungen mit mehr Zuschüssen bedacht, während Institutionen der Bonner Kultur mit drastischen Kürzungen wenn nicht sogar Streichung jeglicher Zuschüsse zurechtkommen müssen.Erst stirbt das Metropol und jetzt muss der Bonner um Rheinkultur, Pantheon,S pringmaus, Junges Theater und andere bangen. Für das Euro Theater bedeutet das wahrscheinlich das aus! Das darf nicht sein. Veranstaltungen wie Rhein in Flammen verschlingen mit Sicherheit viel Geld. Da könnte man vielleicht sinnvoller sparen. Diese Gruppe ist für Gleichgesinnte, die sich nicht einfach damit abfinden wollen, daß man aufgrund von politischen Entscheidungen zweifelhafter Natur, in ein Bonn ohne Kultur steuert! Bitte an soviele Bonner wie möglich posten 🙂 “

      Machen wir hiermit. Also: Klick it!

      Wirkt noch etwas unkonkret, fällt aber unter die Kategorie „Zeichen setzen!“ An dieser Stelle, wäre es dann sinnvoll, dass OB und Stadtrat sich schleunigst an neue Formen der Bürgerbeteiligung machten. Eine Online-Debatte samt Aufsetzen eines Bürgerhaushalts sind, glaube ich, überfällig. Oder eben: Bonnerinnen und Bonner organisieren die Debatte selbst. Noch besser.

      Siehe auch:

      update: Mehr als 500 Mitglieder an einem Tag.

      update 2:

      Die Streichliste

      1. Eingespart werden Positionen im Kulturetat, die, weil bei der Stadt (Kulturamt) angesiedelt und von ihr betrieben, die Freie Szene nicht, zumindest nicht institutionell berühren.

      o Verfolgter Schriftsteller / Literarisches Stipendium
      o Annemarie Schimmel Lectures

      2. Einsparungen ergeben sich aus Begradigungen in der Szene

      o Kulturelle Veranstaltungen im Pantheon
      o Rücknahme der Dynamisierung beim Deutschen Museum Bonn
      o Verrechnungsmiete Haus an der Redoute (Bonner Künstlergruppen)

      3. Einsparungen im Bereich von Einzelmaßnahmen

      o Projektmittel

      Dem Rat zusammen mit der Beschlussfassung über den Haushalt 2010 zur Realisierung vorgeschlagen (s. Drucksachen-Nr. 1010387NV18).

      4. Einsparungen bei Einrichtungen, bei denen der Anteil der städtischen Förderung am Gesamtvolumen gering ist

      o Pantheon
      o Springmaus
      o Klassische Philharmonie

      5. Reduzierung des Barzuschusses bei Einrichtungen, die auch (einen an Dritte zu zahlenden) Mietkostenzuschuss der Stadt erhalten

      o Deutsches Museum Bonn
      o Bonner Kunstverein
      o Künstlerforum
      o Gesellschaft für Kunst u. Gestaltung
      o Junges Theater
      o Traumpalast

      6. Einsparungen, die sich aus inhaltlicher Konzentration der Förderung ergeben

      o Kleines Theater Godesberg
      o Contra-Kreis-Theater
      o Euro-Theater-Central

      7. Einsparungen, die vor dem Hintergrund der hohen Kürzungsvorgaben trotz teilweise geringer Einzelförderung unumgänglich werden

      o Arbeitskreis Orgelstadt Bonn
      o Europäische Musikakademie
      o Europäischer Musikrat
      o Europa Cantat
      o Frauenmuseum
      o Geschichtswerkstatt
      o Kulturförderverein TannenBuschdorf
      o Kulturzentrum Hardtberg
      o Rheinkultur
      o Robert Schuman Institut
      o Sängerkreis Bonn
      o Theater im Ballsaal
      o Universitätsmuseen (Öffnungszeiten an Wochenenden)

      Die Kürzungsvorschläge in Zahlen ausgedrückt finden sich auf der Liste der Grausamkeiten, die bei den Etatberatungen im Kulturausschuss am 27.04.2010 um 18 Uhr im Ratsaal verhandelt werden.

      Die erste Bonner Socialbar

      … vergangene Woche war ein voller Erfolg. Mit mehr als 50 Teilnehmern schien der Tagungsraum in der Deutschen Welle proppevoll. Zur Premiere der Bonner Socialbar, die Web-Aktivisten, Social Entrepreneurs, NGOs, ehrenamtliche Helfern, Politiker und Unternehmen mit sozialer Verantwortung einen Austausch bieten möchte, hatten Beschäftigte von der Deutschen Welle und Inwent ins Funkhaus am Rhein geladen. Dabei war der Empfang schon sehr rheinisch: Es gab Kölsch vom Fass!
      

      Allerdings auch gleich zu Beginn ein kleiner Wermutstropfen: Der Sevenload-Vortrag fiel ins Wasser, da Axel Schmiegelow, Geschäftsführer (CEO) von sevenload.com und Vorsitzender der Fachgruppe Social Media im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) am Flughafen festsaß. Es war geplant, dass Schmiegelow den „Einstieg ins Thema Web 2.0“ macht.

      So war es an Daniel Kraft von der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) die Socialbar inhaltlich zu eröffnen. Er stellte die Online-Instrumente vor, die die bpb in der Kommunikation einsetzt. Sympatisch offen erklärte Kraft, dass es bei der bpb nicht den einen Social-Media-Masterplan gebe. Es gehe bei derm Umgang mit den Kanälen Twitter, Facebook oder wer-kennt-wen.de immer auch darum, Erfahrungen zu sammeln. „Wir stehen am Anfang eines Lernprozesses“, so Kraft. „Wir lernen, wie wir was und mit welcher Strategie angehen müssen. Wenn wir merken, etwas klappt nicht, dann sollte man auch den Mut haben, sich das einzugestehen und die Strategie zu ändern. Oder sogar das ein oder andere Projekt in dem ein oder anderen sozialen Netz wieder aufgeben.“

      Die zweite Runde ging an Gerald Neu, der das Ernährungsportal „das-ist-drin.de“ (DID) betreibt. Das solle Menschen dazu bringen, sich Gedanken über Inhaltsstoffe in Lebensmitteln zu machen“, so Neu. Das Portal ist nach dem Wikiprinzip aufgebaut. Jeder kann mitmachen, Produkte ergänzen, bearbeiten oder neu anlegen und so dazu beitragen, dass die Fülle der auf dem Markt erhältlichen Produkte so umfassend wie möglich abgebildet wird. Auf www.das-ist-drin.de können Nutzer Informationen über Lebensmittel eintragen – von den Zutaten bis hin zu möglichen Unverträglichkeiten.

      Er habe die Erfahrung gemacht, dass Lebensmittelhersteller sich vor dem fürchten, was Verbraucher über sie in einem Portal wie das-ist-drin.de schreiben – dies könne sich schließlich auf den Verkauf auswirken. „Was viele Unternehmen auch noch nicht verstanden haben: Ein Angebot wie dieses ist ein Kommunikationskanal – kein Werbekanal.“ Trotzdem ist DID strategisch zwischen Verbraucherschutz-Organisationen hier und Lebensmittelindustrie dort platziert. Auch ein Hersteller kann einen Zugang bekommen und Produkte einpflegen.

      Nach den beiden gelungenen Themensessions gab es eine offene Diskussionsrunde:

      Es sei wichtig, klare Ziele und Strategien zu definieren, bevor man Aktivitäten im Web 2.0 starte, darauf wies z.B. ein Teilnehmer der Socialbar hin. Man lerne immer dazu und Erfahrungswerte im Web seien wichtig, war die Entgegnung darauf und es wurde – gerade für weniger webaffine NGOs – „mehr Mut zu beta“ und zum Ausprobieren gefordert.

      Wie man den Erfolg von Online-Maßnahmen definiert – gerade, wenn man, wie die bpb bildungs- und dialogorientiert unterwegs ist – war eine weitere Frage der Diskussion. Dazu gab es letzte Woche keine letzte Antwort, aber eben die Erfahrung einiger Teilnehmer, dass es vielerorts dieselben Fragen gibt – und man in solchen Runden gemeinsame Antworten finden könne.

      Der Abend endete in lockerer Runde vor dem Kölschfass, wobei eine Veranstalterin noch sagte, sie hoffe, es sei für NGOs kein Problem, öffentlich-rechtliches Bier zu trinken. War es nicht. Die Diskussionen gingen dort weiter – mit dem einheligen Votum: Socialbar Bonn? Unbedingt weitermachen!

      Es gab auch genügend Teilnehmer, die sich vorstellen konnten, die Bonner Socialbar in ihr Haus einzuladen, so dass in Zukunft vielleicht sogar einen wechselnder Spielort möglich ist.

      PS: Die zweite Socialbar steht in den Startlöchern: socialbar.de/wiki/Bonn

      Archiv: socialbar.de/wiki/Bonn/Archiv/