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450.000 € für Videoüberwachung

Die Stadt vermeldet, dass nun alle rund 190 SWB-Linienbusse mit Videoüberwachungssystemen ausgestattet sind.

Das digitale Material aller Kameras wird 48 Stunden gespeichert, bevor es wieder überschrieben wird. Der Fahrer kann aber eigenständig über eine Alarmtaste eine Überschreibung von Material verhindern. Dann wird das Videomaterial fünf Minuten vor diesem Zeitpunkt und zehn Minuten danach gespeichert.

Auch die Straßenbahnen sind bis auf einige ältere Modelle alle mit Überwachungskameras ausgestattet. Vorangegangen war die Installation von Kameras an Haltestellen:

SWB Bus und Bahn hatte bereits bis 2008 auch 310 Videokameras an ausgewählten Bahn-Haltestellen im SWB-Netz installiert, an das Videoüberwachungssystem in der Verkehrs-Leitstelle angeschlossen und in Betrieb genommen.

Als Begründung muss – mangels ausreichender objektiver Gründe? – mal wieder das subjektive Sicherheitsempfinden herangezogen werden.

SWB-Geschäftsführer Heinz Jürgen Reining: „Mit den neuen Videoschutzanlagen in den Bussen wollen wir das subjektive Sicherheitsgefühl unserer Fahrgäste und unseres Fahrpersonals erhöhen und präventiv auch potentielle Straftäter bereits im Vorfeld abschrecken.“

Es gibt ja auch noch Fahrräder.

Bitte einmal recht freundlich hopsen

Der Rhein-Sieg-Anzeiger über lustige Erlebnisse mit der Deutschen Bahn: „Geradezu verrückt wurde es dann am Bahnhof Eitorf: Weil der Zug schon Museumsreife hatte, waren seine Trittbretter nicht mit den neuen Niederflurbahnsteigen kompatibel – mit der Folge, dass sich die Trittbrettstufen unter dem Bahnsteig verkanteten. Der Zug hing am Bahnsteig fest. Nachdem sich Zugbegleiter und Lokführer von der Aussichtslosigkeit der Lage überzeugt hatten, war die Mithilfe der Fahrgäste gefragt. Über Lautsprecher wurden sie gebeten, alle auf die linke Seite der Waggons zu gehen, um die Trittbretter zu entlasten. Nachdem diese Aktion nicht wirklich fruchtete, kam der Zugführer auf eine andere Idee: Auf Kommando sollten alle Fahrgäste in die Höhe springen. Der kollektive Fahrgasthopser hatte Erfolg, die verkanteten Stufen lösten sich und die Fahrt konnte weitergehen. Um weitere Bahngymnastik zu verhindern, ließ der Lokführer die Trittbretter an den weiteren Sieg-Bahnhöfen unausgeklappt…“ Eindeutig ein Fall für bahn-spass.de.