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Wahlergebnisse für Bonn bei der NRW Landtagswahl

Oben die Ergebnisse nach Zweit-, unten nach Erststimmen. Grundlage sind 230 von 230 Schnellmeldungen aus den Wahllokalen.

Die Piraten haben 2,33 bzw. 2,38% der Stimmen in Bonn erhalten

Mehr Infos: http://wahlen.bonn.de/wahlen/LW10/05314000/

Die Wahlbeteiligung lag mit 64,2 % am Ende doch deutlich über den zwischenzeitig gemeldeten 50-55%, aber 2,5 Prozentpunkte unter der Beteiligung an der Landtagswahl 2005.

2. Bonner Socialbar

Am Dienstag, den 4. Mai um 18 Uhr gibt’s die nächste Socialbar Bonn. Diesmal findet die Socialbar in der Friedrich-Ebert-Stiftung (Godesberger Allee 149, 53175 Bonn statt. Wegbeschreibung

Das Programm:

Die Socialbar ist ein Treffen von Weltverbesserern. Web-Aktivisten, Social Entrepreneurs, NGOs, ehrenamtliche Helfer, Politiker und Unternehmen mit sozialer Verantwortung kommen bei der Socialbar zusammen, um sich kennen zu lernen, Kontakte zu knüpfen, Erfahrungen auszutauschen und Kooperationen einzugehen.

Die dezentral organisierten Socialbar-Treffen setzen thematisch den Fokus auf die Potentiale des Internets. In kurzen Vorträgen und im persönlichen Austausch mit Internetspezialisten sollen zivilgesellschaftliche Initiativen an die neuen Möglichkeiten der Vernetzung, Koordination und Kommunikation herangeführt werden. Nebenher bleibt aber noch genügend Zeit um sich über Ideen, Jobs und Sponsoring zu unterhalten.

Frischer Wind auf der Thomas-Mann-Strasse – goldspatz bel étage.

Die Thomas-Mann-Strasse mit ihren schönen alten Häusern kommt mehr und mehr zu neuem Glanz. Nach dem vor nicht allzu langer Zeit der leicht schmuddelig anmutende Headshop der Nummer 38 noch die einzige Attraktion auf den wenigen Strassenmetern war, hat sich in den letzten 2 Jahren eine Menge getan.

Mehr und mehr siedeln sich dort besondere kleine Geschäfte an, die sich erfrischend vom Bäcker-Handy-Ramsch einerlei der üblichen Einkaufsstrassen abheben. Nach dem Goldspatz und dem hinreissenden Petit Café in der Nummer 41 gibt’s es jetzt etwas Neues zu entdecken. Denn anlässlich seines zweijährigen Jubiläums hat der Goldspatz noch einen draufgelegt und in Nummer 31 goldspatz bel étage eröffnet. Nachdem der „Ur-Spatz“ vorwiegend Mode für Schwangere und Kinder hat, geht’s in der bel étage, rund um schöne Dinge. Kleine und große Dinge. Für kleine und große Kinder. Am besten gleich mal nachschauen gehen und sich danach im Petit Café mit Quiche, Kuchen und Rhabarberschorle belohnen! Es lohnt sich. Versprochen!

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Die erste Bonner Socialbar

… vergangene Woche war ein voller Erfolg. Mit mehr als 50 Teilnehmern schien der Tagungsraum in der Deutschen Welle proppevoll. Zur Premiere der Bonner Socialbar, die Web-Aktivisten, Social Entrepreneurs, NGOs, ehrenamtliche Helfern, Politiker und Unternehmen mit sozialer Verantwortung einen Austausch bieten möchte, hatten Beschäftigte von der Deutschen Welle und Inwent ins Funkhaus am Rhein geladen. Dabei war der Empfang schon sehr rheinisch: Es gab Kölsch vom Fass!


Allerdings auch gleich zu Beginn ein kleiner Wermutstropfen: Der Sevenload-Vortrag fiel ins Wasser, da Axel Schmiegelow, Geschäftsführer (CEO) von sevenload.com und Vorsitzender der Fachgruppe Social Media im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) am Flughafen festsaß. Es war geplant, dass Schmiegelow den „Einstieg ins Thema Web 2.0“ macht.

So war es an Daniel Kraft von der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) die Socialbar inhaltlich zu eröffnen. Er stellte die Online-Instrumente vor, die die bpb in der Kommunikation einsetzt. Sympatisch offen erklärte Kraft, dass es bei der bpb nicht den einen Social-Media-Masterplan gebe. Es gehe bei derm Umgang mit den Kanälen Twitter, Facebook oder wer-kennt-wen.de immer auch darum, Erfahrungen zu sammeln. „Wir stehen am Anfang eines Lernprozesses“, so Kraft. „Wir lernen, wie wir was und mit welcher Strategie angehen müssen. Wenn wir merken, etwas klappt nicht, dann sollte man auch den Mut haben, sich das einzugestehen und die Strategie zu ändern. Oder sogar das ein oder andere Projekt in dem ein oder anderen sozialen Netz wieder aufgeben.“

Die zweite Runde ging an Gerald Neu, der das Ernährungsportal „das-ist-drin.de“ (DID) betreibt. Das solle Menschen dazu bringen, sich Gedanken über Inhaltsstoffe in Lebensmitteln zu machen“, so Neu. Das Portal ist nach dem Wikiprinzip aufgebaut. Jeder kann mitmachen, Produkte ergänzen, bearbeiten oder neu anlegen und so dazu beitragen, dass die Fülle der auf dem Markt erhältlichen Produkte so umfassend wie möglich abgebildet wird. Auf www.das-ist-drin.de können Nutzer Informationen über Lebensmittel eintragen – von den Zutaten bis hin zu möglichen Unverträglichkeiten.

Er habe die Erfahrung gemacht, dass Lebensmittelhersteller sich vor dem fürchten, was Verbraucher über sie in einem Portal wie das-ist-drin.de schreiben – dies könne sich schließlich auf den Verkauf auswirken. „Was viele Unternehmen auch noch nicht verstanden haben: Ein Angebot wie dieses ist ein Kommunikationskanal – kein Werbekanal.“ Trotzdem ist DID strategisch zwischen Verbraucherschutz-Organisationen hier und Lebensmittelindustrie dort platziert. Auch ein Hersteller kann einen Zugang bekommen und Produkte einpflegen.

Nach den beiden gelungenen Themensessions gab es eine offene Diskussionsrunde:

Es sei wichtig, klare Ziele und Strategien zu definieren, bevor man Aktivitäten im Web 2.0 starte, darauf wies z.B. ein Teilnehmer der Socialbar hin. Man lerne immer dazu und Erfahrungswerte im Web seien wichtig, war die Entgegnung darauf und es wurde – gerade für weniger webaffine NGOs – „mehr Mut zu beta“ und zum Ausprobieren gefordert.

Wie man den Erfolg von Online-Maßnahmen definiert – gerade, wenn man, wie die bpb bildungs- und dialogorientiert unterwegs ist – war eine weitere Frage der Diskussion. Dazu gab es letzte Woche keine letzte Antwort, aber eben die Erfahrung einiger Teilnehmer, dass es vielerorts dieselben Fragen gibt – und man in solchen Runden gemeinsame Antworten finden könne.

Der Abend endete in lockerer Runde vor dem Kölschfass, wobei eine Veranstalterin noch sagte, sie hoffe, es sei für NGOs kein Problem, öffentlich-rechtliches Bier zu trinken. War es nicht. Die Diskussionen gingen dort weiter – mit dem einheligen Votum: Socialbar Bonn? Unbedingt weitermachen!

Es gab auch genügend Teilnehmer, die sich vorstellen konnten, die Bonner Socialbar in ihr Haus einzuladen, so dass in Zukunft vielleicht sogar einen wechselnder Spielort möglich ist.

PS: Die zweite Socialbar steht in den Startlöchern: socialbar.de/wiki/Bonn

Archiv: socialbar.de/wiki/Bonn/Archiv/

Kennedybrücke wieder freigegeben?

Morgen soll die Kennedybrücke nach rund vierwöchiger Bauzeit eigentlich wieder für die Bahnen freigegeben werden. Ob dem tatsächlich so ist, wird aber wohl erst heute Abend / Nacht, nach einigen Probefahrten durch die Stadtwerke, entschieden. Während die Arbeiten am Schienennetz in den letzten vier Wochen weitgehend nach Plan gelaufen sind, sieht es so aus, als habe der lange und vor allem kalte Winter den allgemeinen Terminplan ein wenig ins Schlingern gebracht. Planmäßig sollte die Brücke Ende April für den Verkehr freigegeben werden, doch mittlerweile geht man von einer Verzögerung von mindestens sechs Wochen aus, da vor allem die Strassen- und Betonarbeiten aufgrund der Witterung nicht wie geplant ausgeführt werden konnten.

Edit: Seit heute morgen um 4 fahren die Bahnen wieder. Die Gleisbauarbeiten sind damit abgeschlossen.

Last Check Out: Hotel Beethoven

Wer noch nicht drinnen war, sollte sich beeilen. An diesem Wochenende ist die letzte Gelegenheit, die Installationen im Hotel Beethoven am Rheinufer anzuschauen bzw. anzuhören. Danach wird das Hotel abgerissen. 50 internationale Künstler haben seit dem 14. November 2009 unter dem Titel „Fully Booked“ die Zimmer des Hotels mit Installationen, Licht-, Audio- und Videokunst, Fotografie und Wandmalereien gestaltet.

Ich war am letzten Januarwochenende drin, fand drei, vier Sachen beeindruckend, die meisten mäßig. Trotzdem lohnt sich der Besuch, weil man das in Bonn einfach nicht erwartet. Die ins Hotel eingepasste Installation wirkt sehr lebendig – und hat eben ein klares Verfallsdatum. Das macht es reizvoll. Und erinnert irgendwie an Berlin…

Zum Abschluss des Projekts HB Hotel Beethoven fahren die Organisatoren noch einmal dick auf: 20 Bands, Tanz-, Theatervorführungen und Poetry-Slam auf drei Bühnen, die Bar Ludwig, die Penthouse Bar und die Finnissage mit Podiumsdiskussion und einer Versteigerung von Gegenständen (Interieur) aus dem Hotel, aus der Ausstellung (Projektzeichnungen und kleine Exponate) und Arbeiten von Künstler/innen (z.B. Robert Wilson, Klaus Staeck, Andreas Kopp) die speziell für diesen Anlass etwas aus ihrem Schaffen zur Verfügung gestellt haben – all das erwartet die Besucher am Wochenende 27./28. Februar in der Rheingasse 24-26 in Bonn.

Höhepunkt des Abschluss-Wochenendes bildet die Versteigerungen von Hotelgegenständen, „Fully Booked“-Exponaten und Künstlerarbeiten und eine Podiumsdiskussion zum Thema „Off-Space? Städtische Kulturpolitik abseits etablierter Strukturen“ (Sonntag, 12 Uhr).

Infos: moving-locations.de

d’r Sound kütt 6 – Rosenmontag street carnival

Zum sechsten Mal gibt es jetzt den Rosenmontags Dance in der Altstadt.
Pünktlich zum Ende des Zugs startet das ZIONATION SOUNDSYSTEM ab 13 Uhr in der Dorotheenstraße, Ecke Adolfstraße. „Ausgelassener Dancehall Carnival für den Roadblock garantiert!“, sagen die Veranstalter.

Wer zwischendurch keine Karnevalslieder mehr hören kann, aber Straßenkarneval mag oder einfach nicht mehr in die Kneipe kommt, sollte unbedingt da hin. Es ist eine absolut gelungene Alternative zum Schunkeln. Sehr frisch, sehr jung, aber keine Alkopopkids!

Und heute Abend:

+++ SonderTermin +++ outta Carnival +++
BAR LUDWIG BONN, Freitag, 12. Feb 2010 ab 23:00h
ROOTS AN EINEM FREITAG ABEND
mit ZIONATION SOUNDSYSTEM
Eintritt: 4,-