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Labyrinth in der Rheinaue

In der Bonner Rheinaue aufgebautes Labyrinth aus blauen Pfosten und gelben Planen

Noch bis zum 9. September ist das nach eigenen Angaben größte mobile Labyrinth wieder Gast in der Bonner Rheinaue. Der Eintritt für die ganze Familie kostet 9,50 €. Heute hat man besonders viel für’s Geld bekommen, denn der Weg war schwierig zu finden. Das kann morgen schon wieder anders aussehen, weil das Labyrinth alle paar Tage etwas umgebaut wird. Mehr Infos unter der schicken Domain www.verlaufen.com.

Haus am Müllestumpe

Heute soll es warm werden. Richtig warm. Und es sind immer noch Schulferien. Ein passender Ort für diese Lage ist der Besuch des Wasserspielplatzes beim Haus Müllestumpe, auf den vor einem guten Jahr bereits donac in den Kommentaren hinwies. Hinfahren, Kinder toben lassen, selber in den Biergarten setzen und sich bewirten lassen. Ein nettes Szenario. Das Haus Müllestumpe bietet aber noch viel mehr und informiert darüber auf deren Website.

Haus am Müllestumpe, An der Rheindorfer Burg 22, 53117 Bonn, Fon (0228) 249909-0, Blick von oben

Letzte Chance: Eurasische Altelefanten

Replik eines Eurasischen Altelefanten

Morgen ist der letzte Besuchstag der Ausstellung „Elefantenreich – Eine Fossilwelt in Europa“ im Rheinischen Landesmuseum.

Im Zentrum der vom Landesmuseum für Vor- und Frühgeschichte Halle erarbeiteten Ausstellung stehen die Überreste von 70 Eurasischen Altelefanen, die im und am See starben. Diese Kolosse überragten deutlich die Körperhöhe heutiger Elefanten. Ihre gut erhaltenen Skelette bieten eine weltweit einzigartige Möglichkeit zur Erforschung der packenden Evolutionsgeschichte dieser für uns heute fremden Geschöpfe.

Für Kinder gibt es einen netten Spiel- und Mitmachbereich. Dem sonntäglichen Familienausflug steht also nichts entgegen. Draußen ist es ja eh zu kalt.

Märchenwald – diesmal richtig

Der erste Märchenwald-Test war ja nicht so doll. Auf mehrfache Empfehlung in den Kommentaren ging es daher nun zum Deutschen Märchenwald Altenberg. Und das war ein Erfolgserlebnis.

Der Park ist Anfang der 30er Jahre gegründet worden und liegt in einem schönen Waldgebiet in der Nähe des Altenberger Doms, der an sich ja schon für viele Touristen eine Reise wert ist. Über das Gelände verteilen sich die architektonisch aufwändige und originelle Märchenhäuser. Eine weitere Attraktion für die jungen Besucher ist ein Ziegengehege. An der angeschlossenen Gaststätte gibt es leckere Waffeln (und noch vieles mehr). Hühner laufen frei über das Gelände. Am Eingang gibt es Goldesel, die Dukaten scheißen (nach Einwurf einiger nicht goldenen Münzen). Insgesamt alles sehr nett, so wie wir es von den Parks in Bayern gewohnt sind. Für Kinder in jedem Fall eine Reise wert. Und für Ältere gibt es rings herum ein Netz von Wanderwegen.

Deutscher Märchenwald Altenberg, Märchenwaldweg 15, 51519 Odenthal-Altenberg

Märchenwald Bad Breisig

PA250005

Kurz gesagt: verzichtbar.

Etwas ausführlicher: Gleich hinter der Eisenbahnstrecke gehen die Treppenstufen hoch zum Eingang des Märchenwaldes in Bad Breisig. Der Eingang ist menschenleer, bezahlt wird am Ende. Der Weg mit den einzelnen Stationen hangelt sich in Serpentinen den steilen Hang hoch. Kitschig sind die ruckelig animierten Puppen gewöhnlich immer in diesen Märchenwäldchen. Dumm ist hier, dass nur eine kurze Szene aus dem jeweiligen Märchen vorgespielt wird und man auch auf den Tafeln keine Kurzfassung der Geschichte zum vorlesen hat. Nichts also für nicht textsichere Kinder.

Am Ende angekommen erwartet einen ein Kiosk mit mehren Tischen und Aussicht auf das Rheintal. Letztere wird einem durch die Optik der ganzen Örtlichkeit allerdings gleich wieder vermießt. Das Speisenangebot kann dabei auch nichts mehr wettmachen. Neben dem SB-Restaurant gab es noch einen wenige Quadratmeter großen Spielplatz. Einige Geräte haben dort trotz Eintritt von 15 € auch noch einen Münzeinwurf. Aber der Rückweg ausserhalb des Märchenwaldes runter ins Tal zum Ausgangspunkt ist ganz nett.

Märchenwald Bad Breisig, Am Kesselberg 19, 53498 Bad Breisig, Blick von oben