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Philosophie im Kino

Am 17. Juni um 19:30 Uhr geht die Reihe „Philosophie im Kino“ in die achte Runde. Die Akademie für Sozialethik und Öffentliche Kultur zeigt in Zusammenarbeit mit dem Woki am Jahrestag des Arbeiteraufstands in der DDR den Film „It’s a free world„.  Mit philosophischen Fragen soll sich das Publikum, angeleitet von Dr. Martin Booms, dem Thema „Arbeit um jeden Preis? Zum Verhältnis von Würde, Wert und Wettbewerb“ annähern.

Anhand Ken Loachs „It’s a Free World“ (deutsche Fassung) soll das Verhältnis einer im gobalen Maßstab marktförmig und wettbewerblich organisierten Erwerbsarbeitswelt auf die menschliche Lebenswelt und das Ideal einer freien und integrierten Gesellschaft diskutiert werden.

Die Veranstaltungen sind immer in einer sehr „lockeren-akademischen Atmosphäre“ und machen den Kinoabend zu einem geistigen Erlebnis gepaart mit guter Unterhaltung, wobei Bier und Popcorn natürlich nicht fehlen dürfen. Schon heute Abend startet die Akademie eine neue Reihe zum Themenkomplex „Wirtschaft, Arbeit und Gesellschaft“ mit dem Film „Die fetten Jahre sind vorbei“. Wer Lust hat über die Frage „Wohlstand oder Glück?“ Zur Bedeutung materieller Güter für das gute Leben“ zu philosophieren und diskutieren, findet sich um 19:30 Uhr im Odeon Kino in Köln ein.

Geisterzug 2009

Fast ist es geschafft, die tollen Tage sind (fast) vorbei und mit ihnen auch die berüchtigte fünfte Jahreszeit. Zum Glück ist man (ich) versucht zu sagen. Nachdem die Rudel gut gelaunten Menschenvolkes mitunter ohnehin nur schwer zu ertragen sind, kamen in diesem Jahr scheinbar erstmalig auch sogenannte Karnevals-Hooligans aus ihren Löchern. Wenn es nicht so traurig wär, würde man (ich) jetzt witzeln mögen, dass es wahrscheinlich einfach Menschen wie Du und ich waren, denen der saumselige Taumel der tollen Tage einfach zu viel geworden ist, aber ganz so war es wohl nicht. Wie dem auch sei, das war janz weit draussen, nämlich vorrangig in Kölle und in  Bonn gings dann doch vergleichsweise ruhig zu.

Insgesamt zog Polizeidirektor Gerd Baltes von der Direktion Gefahrenabwehr/Einsatz der Bonner Polizei, eine positive Bilanz: „Die „närrischen“ Tage verliefen bislang ohne nennenswerte Zwischenfälle. An neuralgischen Örtlichkeiten, wo es unserer Erfahrung nach in den Vorjahren zu Streitigkeiten gekommen war, haben wir starke Präsenz gezeigt. Die direkte Ansprache von aggressiven Personen zeigte dabei eine deutliche Wirkung. Besonders Streitsüchtigen erteilten die Polizeibeamtinnen und -beamten Platzverweise. Gemeinsame Streifen der Bonner Polizei und des städtischen Ordnungsamtes überprüften in Verdachtsfällen, wie angekündigt, die feiernden Jugendlichen. Auch hier fruchtete die direkte Ansprache durch die Polizistinnen und Polizisten und das konsequente Einschreiten, wenn „Hochprozentiges“ bei den Jugendlichen festgestellt wurde.“

Und weil ich mich trotz reichlich Siegerländer Genmaterial und dem ein oder anderen überheblichen Achselzucken gegenüber Jecken, Narren, Strüssjer und Rumgebütze doch nicht mehr so ganz davon freimachen kann, dass es mitunter auch unterhaltsame Momente gibt, hier ein paar Bilder vom Antikarneval, diesmal aus Rodenkirchen und unter dem Motto: „Dr volljöhrije Ähzebär, die Meddelschich un ander ärm Kirchemüs“ und grade richtig für Anfänger (wenn mir nach einem fast dreistündigen Fussmarsch schlussendlich nicht nur die Füße wehtaten).

11000 BauchtänzerInnen für Köln – Kölsches Bauchtum gegen Faschoköppe / am 20.09.08

Liebe Jecken!
Weil wir der „Anti-Islam-Kundgebung“ von „Pro Köln“ nicht die Bühne überlassen wollen, möchten wir symbolträchtige 11000 BauchtänzerInnen gegen die rechtsradikale Haßkampagne mobilisieren.

Dafür brauchen wir Eure Unterstützung! Mitmachen kann jeder, der Lust hat Bauch zu zeigen und/oder, sich kostümiert in den Hüften zu wiegen. Ausserden suchen wir Musiker, die orientalisch klingen (können) und Unterstützer, die diese jecke Idee mit ihrem guten Namen weiterverbreiten.

Alles weitere ergibt sich, der Treffpunkt wird am 20.09. um 11 Uhr 11, wahrscheinlich im Rheingarten/Altstadt sein (Genaueres beizeiten!). Wir wollen die ganze Sache mit möglichst wenig Organisation über die Bühne bringen, also im modernisierten Schneeballsystem über Internet/Websites, gute Verteiler in viele Teil-Szenen und Flyer. Comcologne bringt hintergründige Infos über Bauchtanz und aktuelle Meldungen.

In freudiger Erwartung!
Euer Bauchkommitee

Wer die jecke Aktion namentlich unterstützen möchte, bitte melden!
Mehr Infos bald auf www.comcologne.de,
www.11000baeuche.de und www.humba.de