Schlagwort Archiv: Restaurant

Upper Crust – Englischer Imbiss neu in Bonn

Foto vom Gebäude des Upper CrustAuf der Reise durch Großbritannien vor ein paar Wochen hatte ich noch bedauert, dass es kaum englische Lokalitäten in Deutschland gibt. Um dann in dieser Woche über das Ende Oktober eröffnete Upper Crust im Bonner Talweg zu stoßen. Eröffnet von einem Briten bietet es einige der authentischen Klassiker von der Insel: Full English Breakfast, Porridge, Toasts, Sandwiches, Bangers and Mash, Salate und Pasties. Und auch Fentimans Limonanden. Probiert haben wir diese und natürlich Fish & Chips (sehr ordentlich, leckere Panade, die Tartar Sauce hatten wir in GB nicht so lecker), außerdem das mit 6,90 € sehr günstige Tagesgericht: ein Hühnchencurry, lecker gewürzt. Frühstück gibt es den ganzen Tag, das probieren wir beim nächsten Mal.

Upper Crust, Bonner Talweg 88, 53113 Bonn, 0228 28974666, Mo-Fr 9-18 h, leider keine Website, nur Facebook

Haus am Müllestumpe

Heute soll es warm werden. Richtig warm. Und es sind immer noch Schulferien. Ein passender Ort für diese Lage ist der Besuch des Wasserspielplatzes beim Haus Müllestumpe, auf den vor einem guten Jahr bereits donac in den Kommentaren hinwies. Hinfahren, Kinder toben lassen, selber in den Biergarten setzen und sich bewirten lassen. Ein nettes Szenario. Das Haus Müllestumpe bietet aber noch viel mehr und informiert darüber auf deren Website.

Haus am Müllestumpe, An der Rheindorfer Burg 22, 53117 Bonn, Fon (0228) 249909-0, Blick von oben

Jaratsri Thai-Restaurant


Am Ort des vormals besten thailändischen Restaurants in Bonn hat vor kurzem wieder eines aufgemacht. Das lies Hoffnung aufkeimen, bin ich doch schon lange auf der Suche nach einer der Feinheit der thailändischen Küche entsprechenden Lokalität in unserer Lieblingsstadt. Das neue Jaratsri Thai-Restaurant ist scheinbar ein Ableger der Jaratsri Thai-Massagepraxis (hätte mich das skeptisch stimmen sollen?).
Um es kurz zu machen: Die Bedienung hat sich bemüht, aber das Essen war eher in der Liga Bankok Thai oder Rüen Thai. Kein Vergleich zum Vorgänger am selben Ort. Und kein Grund, nochmals dort einzukehren.

Gibt es Tipps zu Alternativen – vielleicht in Köln (die Stadt da im Norden muss ja auch irgendwas Gutes haben)?

Jaratsri Thai-Restaurant, Königstraße 76, 53115 Bonn, Speisekarte

Himalayak

 

 

Update 2.1.2015: Das Himalayak hat sich wacker über die Jahre gehalten und bietet immer noch tibetisches Essen in konstanter Qualität.

Sehnsüchtig denke ich manchmal an ein nepalesisch-tibetanisches Restaurant in der Berliner Bundesallee zurück, das mittlerweile aber auch geschlossen ist. Die gute Nachricht für mich daher: tibetisch essen kann man nun auch in Bonn.

In der Bornheimer Straße hat in diesem Jahr das Himalayak aufgemacht. Die Atmosphäre ist angenehm entspannt, das Essen ist schnell fertig, frisch und lecker. Das Interessante am Essen ist die Mischung aus chinesischer und indischer  Küche, gepaart mit den Einflüssen einer Hochlandlage. Wer das nicht kennt: unbedingt mal ausprobieren. Empfehlenswert sind beispielsweise gedämpfte Teigtaschen – Momos – oder auch das Nationalgericht Dal, ein Linsengemüse. Mittags gibt es auch ein Buffet für pauschale 7,50 €, das À la carte-Essen ist aber noch vielfältiger. Ein ausführlicheren Einblick gibt die gelungene Website.

Himalayak, Bornheimer Str. 74, Bonn, Fon 0228 96910517, Di-So 12-14:30 & 17:30-22:30, Blick von oben

Karawane in Oberkassel

Statt einer Karte wird den Gästen im Restaurant Karawane zu Beginn ein großer Teller mit neun Proben orientalischer Gerichte serviert. Nach dem ersten Probieren kann man diese beliebig nachbestellen – bis man satt ist. Das Menü wechselt wöchentlich und kostet pauschal 15,60 € (Kinder und Jugendliche bis zwölf  Jahre zahlen 7,80 €). Vor einigen Jahren war die Spezialitätenauswahl noch rein vegetarisch, nun gibt es auch einzelne Fleischgerichte darunter. Auf Wunsch gibt es aber fleischlosen Ersatz. Das Restaurant selber ist unaufgeregt eingerichtet, bei schönen Wetter kann man auf der Terrasse vor dem Restaurant speisen. In Bonn habe ich noch nirgendwo besser orientalisch gegessen und das besondere Konzept macht Spaß.

Restaurant Karawane, Adrianstr. 104/Eingang Baumstraße, 53227 Bonn-Oberkassel, Blick von oben, Fon 0228 9449680, 18-23 h

Nudelei in Endenich

Schild Nudelei

Nachmieter des Endenicher Reisebüros ist seit einigen Monaten die Nudelei. Hier kann man nicht nur frische, leckere selbst gefertigte Nudeln und Soßen in diversen Sorten kaufen, sondern auch direkt vor Ort mit Soße verspeisen. Täglich wechselnd gibt es zwei Mittagsgerichte, außerdem ein Antipasti-Büffet. Dem Koch kann man auf die Finger schauen, wenn er den frischen Teig durch die Maschine nudelt. Nudeln und Soßen werden aus frischen, möglichst regionalen Zutaten zubereitet. Die großen Portionen kosten zwischen fünf und sieben Euro. Leckere Alternative zu den sonstigen Mittags-Fastfoods Döner, Pizza, Chinapfanne … Seit kurzem gibt es auch zwei Tische draußen an der frischen Luft. Und zum Nachtisch gibt es nebenan ein Eis.

Nudelei, Endenicher Straße 302, 53121 Bonn, Mo-Fr 10-19 h, Sa 9-14 h, Blick von oben, Fon 0228 22797809

Update: Montag nachmittag geschlossen

Bonner El Dorado

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Eine schöne Aussicht auf Bonn hat man auf der Terrasse des Restaurants El Dorado. Das spanische Lokal in Duisdorf hat eine überschaubare Karte (meiner Meinung nach ein Qualitätsmerkmal), die durch Tagesangebote ergänzt wird. Von letzterer haben wir den delikaten lauwarmen Meeresfrüchtesalat für etwas über 12 € probiert. Vorneweg gab es die  leckere Vorspeisenplatte für akzeptable 10,50 €. Auch das Knoblauchhähnchen ist eine lobende Erwähnung wert: die Tapas-Portion mit Sherry flambiert für 9,50 €. Die Website des Restaurants ist leider lange nicht gepflegt und die dortige Karte nicht aktuell. Fazit: Spanier mit gehobenem Preis- aber auch Qualitätsniveau.

Restaurant El Dorado, Wesselheideweg 59, 53123 Bonn-Duisdorf, 0228 2499966, Mo & Mi-Fr ab 17 h, Sa- So 12-14 h und ab 18 h, Di Ruhetag,  Blick von oben

Terrasse des Restaurants El Dorado

Rheinisches Ocean Paradise

oceanparadise

Das wohl von außen optisch exotischste Chinarestaurant in Bonn ist das in der Nähe der Kennedybrücke ankernde Restaurantschiff »Zhang China Restaurant Ocean Paradise«. Auf zwei Decks finden hier bis zu 200 Personen Platz. Bei unseren bisherigen Besuchen war aber immer nur ein kleiner Bruchteil davon anwesend. Von den meisten Speisen wird der europäische Chinarestaurantgänger nicht überrascht. Wir haben uns heute zu einem »Menü des Drachen« hinreißen lassen. Das war gehobener Durchschnitt, qualitativ in Ordnung, aber mit einem Hang zum uniformen, frittierten, fettigen. Besser wäre wohl wie früher die Wahl eines Gerichts aus den Speisekarten-Rubriken Sa-Za-Gerichte (gewürzt mit einem speziellen chinesischen Gewürz, angeblich das Lieblingsgewürz von Paul Newmann), Tie Pan (Gerichte auf heißer Eisenplatte) oder Gourmet-Gerichte des Hauses (hier sind in jedem Fall die Namen der Gerichte authentischer). Ein Pluspunkt für Familien – weil Attraktion für den Nachwuchs – ist das Becken mit Fischen und Schildkröten auf dem unteren Deck. Bisher nicht testen konnten wir die abendlichen einstündigen Panoramafahrten am Wochenende bis zum Wasserwerk unterhalb der Oberkasseler Brücke und zurück. Das Schiff selber war übrigens die frühere Autofähre Königswinter II (Baujahr 1929), die 1988 vor der Verschrottung gerettet und zum Chinaschiff umgebaut wurde.

Zhang China Restaurant Ocean Paradise, Hans-Steger-Ufer 10, 53225 Bonn-Beuel, 0228 9763988, info@chinaschiff.de, Mo.-Fr. 11:30-15:00 und 17:30-23:00, Sa., So. und feiertags 11:30-23:00 h, Blick von oben