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Des einen Freud, des anderen Leid?

Liebe Mitbonnerinnen und Mitbonner,

war schön die letzten Tage, oder? Sonnig, warm ein klein wenig windig dabei, eigentlich doch perfekt, um es sich gut gehen zu lassen, am besten am irgendwo am Rhein. Am besten vielleicht sogar auf der Schäal Sick am Rhein, denn auch wenn da keiner von Euch unbedingt wohnen möchte, zum Grillen, Rumparadieren, Sonnen und Rumliegen keine schlechte Ecke, oder? Nicht so spießig wie die Rheinaue und sonniger und trockener als alles, was direkt unterhalb der Beethovenhalle so im Angebot ist, nicht wahr? Ja, finde ich auch, was mich allerdings wirklich nervt, ist das Ihr, die Ihr Euch an den Grillwiesen, den Liegewiesen, den kleinen Buchten und „Stränden“ freut, nicht den Anstand oder meinetwegen die Kinderstube habt, Eure Scheiße hinter Euch weg zu räumen. Das kann doch nicht so schwer sein, oder? Ihr rückt mit Wäschekörben, Bollerwagen und Einkauftstrolleys, sogar mit Schubkarren an um Eure Bierkästen, Grillkohlesäcke, Decken, Salate, Schweinehälften und Egos auf die Wiesen, an die Buchten etc. pp. zu karren und zwischen all dem Kram ist kein Platz für einen verdammten Müllsack in dem ihr den Mist zusammen räumt, wenn Ihr Euren Grillabend beendet habt? Das kann mir doch keiner erzählen. Klar, man ist müde, faul und voll gefressen, hatte einen schönen Abend und will einfach heim, irgendwer wird’s schon aufräumen?! Sagt mal geht’s noch? Schlimm genug, wenn das Prinzip früher zu Hause funktioniert hat, hier siehts aber ein wenig anders aus. Das sind öffentliche Plätze, da stehen Mülleimer, die werden geleert (gelegentlich) und gut zugeschnürte Säcke die da drum herum stehen, die werden auch mitgenommen und entsorgt. Aber es ist nicht die Aufgabe der Müllabfuhr das Rheinufer oder die Wiesen abzulaufen und Eure, ich kann es nur wiederholen, Scheiße einzusammeln. Und meine, oder die irgendeines anderen, der sich da einfach mal für ein zwei Stunden mit einem Buch ablegen will, ist es erst recht nicht! Also werdet endlich erwachsen und räumt Euren Kram zusammen! Ums ganz mütterlich zu sagen, eine Gemeinschaft kann nur funktionieren, wenn jeder sich darum kümmert seinen Mist zusammen zu kehren. Oder habt Ihr Lust erst den Kram von anderen zusammen zu räumen, bevor Ihr Euere Decken ausbreiten, Schubladen auskippen, Grillkohlen anstecken könnt?

So, und jetzt husch, husch aufräumen!