Bönnsch

Bönnsch bezeichnet den in Bonn gesprochenen rheinischen Dialekt. Das Bönnsche unterscheidet sich z. B. vom eng verwandten Kölschen Dialekt durch die Sprachmelodie (Bönnsch geht mehr in Richtung „Singsang“) und durch einen leicht unterschiedlichen Wortschatz.

Bönnsch es die Sprooch die rond öm Bonn jesprooche wierd. Et es_e_ne Dialäck vom Ripuarisch, dat zo dä meddelfränkische Sprooche jehüürt. Em Jejensatz zöm Kölsch, klingk et jätt wejscher un veliert am Engk miestens et „r“. Bönnsch wierd am Rhing unjefähr bis Andenaach jesprooche un jeht bei Kowelenz en_et mooselfränkische öwe.

Och wenn_et zemmlësh ähnlësh klingk, hätt et Bönnsche deilwies weeshtje Ungersheede zöm Kölsche Dialekk. De iezte Person Sinjular ëm Präsens dät net wie d’r Infintiv klenge, sundern kritt noh en kootet „e“ hinge dron. M’r säht: saare – ’sh_saarEN – do sähS – hä, se, et sähT – un so wigge. Dat kölsche Wood „dun“ (maache) hieß ëm Bönnsche „don“ un et konjujiert sësh och angers: Kölsch: dun – ’sh_dun – do deis – hä, se, et deit – m’r dun – ehr deit – se dun. Bönnsch: don – ’sh_don – du dääs – hä, se, et däät – m’r don – ehr däät – se don.

Aus der

Wikkipedija

Hörprobe des LVR: Ein Rheinländer, war gebeten worden, einen kurzen Beitrag in Hochdeutsch auf Band zu sprechen. Der Bonner erzählte daraufhin, was er in jungen Jahren in seiner Freizeit so alles angestellt hatte. Auch er, der noch den bönnschen Dialekt beherrscht, ist immer noch deutlich als Rheinländer zu erkennen, wenn er Fernsehdeutsch sprechen will. Neben seinem rheinischen „Tonfall“ rutscht ihm immer mal wieder die typisch ripuarische Lautung rein: hinjefahren, wissenschaftlische, ließen mer uns. Auch der Satzbau unterscheidet sich natürlich stark von einem schriftsprachlichen Text.

Ein kleiner Ausschnitt aus Honnen, Peter: Kappes, Knies und Klüngel. Regionalwörterbuch des Rheinlandes. 5. Aufl. Köln 2006:

Ambach Bescheid Wenn der dir wat erklärt hat, weiße wat Ambach is? Bescheid wissen.• Wat is Ambach heute Abend? was ist los, angesagt • Wat is überhaupt Ambach? um was geht es eigentlich. Wat is denn nu Ambach? was ist jetzt an der Reihe. Früher war Ambacht die Sammelbezeichnung für Handwerke oder auch ganz allgemein für alle Berufe schlechthin (RhWb I 156). Es ist überhaupt erstaunlich, dass sich dieses wahrlich alte Wort – wenn auch in abgewandelter Bedeutung – nahezu unverändert ausschließlich in der rheinischen Umgangssprache erhalten hat. In der Standardsprache findet man einen modernen Abkömmling in Amt im Sinne von >Dienst, Dienstleistung oder Aufgabe< . Man kann Ambacht über das Althochdeutsche ambaht als eines der wenigen Wörter überhaupt auf keltischen Ursprung zurückzuführen.

beömmeln belustigen, sich amüsieren, totlachen Dat der FC Köln schon wieder absteigt, darüber könnt ich mich beömmeln, nach den Sprüchen vom Saisonbeginn. Der is sich nur am beömmeln, wenn der einen im Tee hat. Du kannst dich sogar darüber beömmeln, wenn einer Unglück hat, wa? Obwohl das Wort überraschenderweise nicht im RhWb verzeichnet ist, ist es zumindest in den niederrheinischen Mundarten verankert: Horster 85. Ob eine Verwandtschaft zum jugendsprachlichen Eumel/eumeln besteht, ist zweifelhaft.

Brass, Brast Ärger, Wut auf jemanden, Probleme mit etwas Ich hab ganz schön Brass mit dem Finanzamt. Hasse Brass mit deiner Frau? Der arme Kerl hat aber auch Brass am Hals. Es gibt viel Brass un Leid ine Welt. Die hat immer Brass mitte Füße. • Ich bin ganz schön in Brass >in Zeitnot, in Eile< . brastig ärgerlich, wütend Der war vielleicht brastig, als der das mit dem geklauten Auto hörte. Das RhWb I 916 verzeichnet Brast als Ausdruck für Kummer und Ärger im südlichen Rheinland bis hinauf nach Köln. In der rheinischen Umgangssprache ist das Wort aber inzwischen viel weiter verbreitet. Allgemein wird es vom mittelhochdeutschen bras >Lärm; lärmendes Gelage, Schmaus< abgeleitet. Allerdings unterscheidet das RhWb in I 914 und I 916 zwischen Brass >Schmaus, Gelage< , nur wenige Male im zentralen Rheinland belegt, und Brast in der obigen Bedeutung, vermutet also die Abstammung vom niederdeutschen bras >Menge, Haufen< .

deuen drücken Komm, die Karre deuen wer einfach aufe Seite. Dem ham wer einfach en paa Mark ine Hand gedeut und sind dann abgehauen. Da deuse nix >wenn etwas viel zu schwer zum schieben ist< . Deu nich so! >drängeln< andeuen Kannze ma eben helfen andeuen >ein Auto anschieben< . wegdeuen Deu den doch einfach weg, wenn der nich ane Seite rückt. Deu Stoß Gib dem ma en Deu, datter aufe Seite geht. Gib dem ma en kleinen Deu inen Rücken, sonst merkt der nichts >Knuff< . Nu gib dir doch ma en Deu und sprich mit ihr >Anstoß, Ruck< . Deuen ist gesamtrheinisch (RhWb I 1280); es ist ein altes Mundartwort und geht zurück auf althochdeutsches thujan >drücken, stoßen< .

dicke auf jeden Fall, voll ausreichend Dat klappt dicke. In die Hose pass ich noch dicke rein. Die gehen dicke noch alle in den Bus rein. Dat schaffen wir doch dicke. Die sind aber dicke miteinander >befreundet< . dick in der Verwendung Ich bin dick dabei oder Ich bin dick >gute Karten beim Spiel haben< . Mach ihn dick >Aufforderung beim Kartenspiel, eine hohe Karte abzuwerfen< . Diese Verwendung von dick ist im gesamten Rheinland verbreitet (RhWb I 1342).

fies ekelerregend; Ekel, Abscheu empfindend Dat stinkt aber echt fies bei denen ine Kneipe. Für dat Essen ausse Pommesbude bin ich fies. Du bis wohl zu fies, um von meinem Butterbrot zu beißen. Ich bin fies für dat Klo. • Bei dem Glatteis kannze fies fallen. Dabei kannze dich aber fies vertun >böse verrechnen< . Da hat die sich aber fies vertan. Dat is fies kalt draußen >sehr< . • Der hat en fiesen Charakter. Dat war echt fies von dem >schlecht, mies< . In dieser Bedeutung geht fies auch feste Wendungen mit Möpp und Ami ein (siehe dort). Fiesplümm zimperlicher Mensch, empfindlicher Esser Dem kannze hinstellen, watte wills, der Fiesplümm isst ja doch nichts.Während der Fiesplümm nur in einem kleinen Gebiet am nördlichen Niederrhein bekannt ist, ist fies nach RhWb II 445 im zentralen Rheinland und am Niederrhein verbreitet. Passend zu seinem eher negativen Bedeutungsspektrum könnte das Wort auf mittelhochdeutsches vist >Bauchwind< zurückgehen (siehe auch das rheinische fis >Darmwind< ). Aber auch eine Verwandtschaft mit dem niederdeutschen fisseln >fein regnen< ist möglich (vergleiche niederländisch vies >stinkend< mit eben dieser Wortgeschichte).

frickeln an etwas basteln, herummurksen, sich an etwas zu schaffen machen Der is immer an irgendwas am frickeln. Hör auf, an der Wunde zu frickeln. Aber auch: penibel arbeiten, mit Geschick und Geduld arbeiten Da wirse aber ganz schön frickeln müssen, um dat hinzukriegen. Oft als herumfrickeln oder zusammenfrickeln Was haste dir denn da für eine Schaltung zusammengefrickelt. sich durchfrickeln Der hat sich sein ganzes Leben so durchgefrickelt >durchwursteln< . Als Substantiv Frickelei oder Gefrickel und in der Zusammensetzung Frickelsarbeit Für sone Frickelsarbeit bin ich nich zu gebrauchen. Die Reparatur von der Lichtmaschine is ne elende Frickelei. Nach RhWb II 800 im gesamten Rheinland außer am nördlichen Niederrhein verbreitet.

juckeln, jückeln, jöckeln sich langsam fortbewegen, ohne Hast reisen Wir hatten kein Ziel, wir sind nur so wat über Land gejückelt. losjückeln Wir sind einfach losgejückelt, so int Blaue. herumjückeln sinnlos Zeit vertrödeln durch herumlaufen Die jückelt den ganzen Tach ine Gegend herum und hat abends nix geschafft. verjücken, verjückeln ausgeben, verschwenden, verjubeln, einen draufmachen Der hat sein ganzes Geld verjückt. Den Gewinn gehen wer jetz verjücken. Jückelei Herumgerenne, Herumgefahre Dat war vielleicht ne Jückelei, bis wir da waren. Jück, Jöck nur in der Wendung auf, op Jück sein unterwegs sein Der is abends immer auf Jück. Die Katze is nich im Garten, die is schon wieder op Jöck. Die eigentliche Bedeutung des Wortes Jück ist >Juckreiz< ; sie ist den meisten Umgangssprachensprechern allerdings nicht mehr bewusst. Ursprünglich nur im zentralen Rheinland verbreitet, ist die Wendung heute weit darüber hinaus sehr häufig im Alltag zu hören. Die Wortfamilie selbst ist gesamtrheinisch (RhWb III 1210), zu ihr gehören auch das Verb jucken mit den Wendungen Lass jucken, Mann! >sich beeilen, sich sputen< oder Das juckt mich überhaupt nich >nicht kümmern, nicht interessieren< (beides Wendungen, die nicht auf die regionale Umgangssprache beschränkt sind) und das nur für Köln belegte juckig >lüstern, geil< .

Kniest, Knies, Knist alter, festhaftender Schmutz Bah, da sitzt der Knies von zehn Jahren in de Küche.Wat hasse denn da von Kniest ane Hose? Ich hab son bisshen Knies mitte Nachbarn >Streit, Ärger< . Zu dieser Bedeutung gehört auch das Adjektiv kniestig sauer, ärgerlich Nachdem der beim Skat verloren hatte, war der richtig kniestig. • Der is immer so kniestig, von dem kannst du nichts erwarten >geizig< . In RhWb IV 921 unter Kneist für das gesamte Rheinland belegt; die Herkunft des Wortes ist nicht gesichert, als Ableitungsmöglichkeiten werden das mittelhochdeutsche Adjektiv knuz >verwegen, hochfahrend< und die altenglischen Formen cneatian >streiten< oder cnyssan >zerschellen< erwogen.

Knüsel festsitzender Dreck Bah, wat is dat von Knüsel hier? • Wat is dat denn von alter Knüsel, dene da zum Putzen nimms >alter, unappetitlicher Lumpen< . • Du Knüsel, wie sieße denn nu wieder aus? >Dreckspatz, unordentlicher Mensch< • Sach ma, ham die beiden da eintlich en Knüsel miteinander? >Verhältnis< . Auch in den Zusammensetzungen Knüselskerl, Knüselsferken, Knüselpott, Knüselspitt oder –pitter >dasselbe< und Knüselskram. Knüselswäsche leichte, improvisierte Wäsche Auf dem Campingplatz kann man nur ma eben Knüselswäsche machen. Gebräuchlich sind auch das Adjektiv knüselich Bei denen kann ich nix essen, dat is da immer so knüselich. Dem gib ich nich die Hand, der is mir zu knüselich >unappetitlich, dreckig< und die Verben knüseln/herumknüseln/verknüseln: Knüsel nich so mit dem Brot herum! Wer hat denn dat schon wieder verknüselt? >beschmutzen< . Im RhWb IV 1072 ist Knüsel/Knusel als >Klumpen, Rest, Schmutz< und als Bezeichnung für einen unsauberen Menschen für das gesamte Rheinland belegt.

Papp Brei, Milchsuppe, Kleister Bah, den Papp kann ich nich essen.• Jetz hab ich aber den (die) Papp auf >die Faxen dicke haben< . Mehlpapp Die Suppe is die reinste Mehlpapp >klumpige Mehlpampe< . pappsatt Fünf Reibekuchen, und ich bin pappsatt >voll gesättigt sein< . Pappkopp dicker Kerl, Dummkopf, Puppenfigur Pappauge geschwollenes Auge Wovon hasse denn dat Pappauge? päppeln jemanden sorgsam pflegen, aufziehen Dat Ullig musse aber ordentlich päppeln, damit dat wieder zu Kräften kommt. aufpäppeln aufziehen Wir ham dat kleine Kaninchen mite Flasche aufgepäppelt. pappen kleben, kleistern Die hat dat Bild einfach so ane Wand gepappt. Wat habt ihr denn die Tapeten so unordentlich an de Wand gepappt.• Ich papp dir gleich einen >prügeln, schlagen< . Papp ist im gesamten Rheinland verbreitet (RhWb VI 498); es handelt sich um ein sogenanntes Lallwort kleiner Kinder für eine Speise, ist aber nichtsdestotrotz schon aus dem Lateinischen bekannt: pappa und seine Ableitung pappare „essen“.

Pimpernölles, auch Pimpernellen, Pimpernelles, Pippernölles in der Umgangssprache nur noch in der Wendung die Pimpernölles kriegen oder se an de Pimpernellen kriegen ungeduldig, nervös werden, der Verzweiflung nahe sein Bei der Frickelsarbeit kriegste die Pimpernölles. Ich krieg die Pimpernellen, wenn der schon wieder so lange trödelt. Bei der ewigen Warterei auf den Zug krich ich se an die Pimpernellen. Eigentlich ist das Wort die mundartliche Bezeichnung für das Zittergras, wodurch sich vielleicht die Bedeutung erklärt >vor Nervosität ganz zittrig werden< . Im RhWb VI 845 u. 874 ist die Wendung in dieser Bedeutung für das zentrale Rheinland bis zum unteren Niederrhein belegt. In den Regiolekten ist sie heute noch weiter verbreitet.

Schlach (im Norden des Rheinlands mit kurzem Vokal) eine Kelle voll Tu mir ma en ordentlichen Schlach Suppe. • Der hat en Schlach bei de Frauen >attraktiv für das andere Geschlecht sein< . • Nu hau doch ma en Schlach rein >tüchtig arbeiten< . Nix, ich tu keinen Schlach mehr, bevor ich die Knete hab. • Der kann keinen Schlach singen >überhaupt nicht<. Diese Sonderbedeutungen von Schlag findet man im gesamten Rheinland (RhWb VII 1211).

Ein Auszug aus dem Bönnschen Wörterbuch von Herbert Weffer:

Ackergaul – Ackeschpäed
Nimmersatt – Schluchalles
Alleskönner – Kannalles
Besserwisser – Weesalles
alter Mann – ahle Büggel
Angeber – Schwallekbrode
Aufschneider – Windmänche
Angeber – Jroßschnauz
Schaumschläger – Schuumschläje
Angsthase – Schesse
Babbelmaul – Bübbelesch
Bekloppter – Plötschkópp
Falschspieler – Futtelmanes
Träumer – Bommelant
Casanova – Mädchesjäck
Draufgänger – Druppjänge
Tolpatsch – dohf Noss
alte Frau – ahl Schatull
dicke Frau – Deckmadamm
dünne Frau – Hóppestang
Mannweib – Mannsminsch
klatschsüchtige Frau – Tüüthöenche
küssgierige Frau – Bützmamsäll
liebestolle Frau – jäck Kessje
neugierige Frau – Schnöhvesch
niedliche Frau – Zuckepöppche
resolute Frau – Drajone
rundliche Frau – Schibbeltant
schlampige Frau – Knüselstant
seltsame Frau – jäck Uéschel
vielschwätzende Frau – Klaafmöhn
wehleidige Frau – jäck Irmche
Vorwitznase – Muhlop
Geizhals – Kniisbüggel
Graukopf – jrise Kópp
Murrkopf – Suékópp
Rüpel – Rauhbüesch
Angeber – Quadratschnüss
liebes Kind – Schnüggelche
Hitzkopf – Iggel
Jammerlappen – Kühmbretzel
Bursche – Puésch
Angsthase – Schesse
Halbstarker – Flännes
Jungfrau – Juffe
Junggeselle – Reihjong
Glatzenträger – Pläätekópp
kleines Kind – Dötzje
rundlichdickes Kind – Puppsack
Klatschmaul – Klaafmuhl
„übergeduldiger“ Gast – Kläffbotz
knochiger Mensch – Knóchejerepp
Spassvogel – Dólleschlaach
Langschläfer – Schlófsühl
läppischer Mensch – Flabbes
leichtsinniges Mädchen – Flüppche
Leichtfuß – Luftikuss
Liebchen – Lehvje
Liebhaber – Pussiirstängel
Mädchennarr – Föttchesföhle
einfältige Frau – Schruut
gewöhnliche Frau – Frauminsch
klatschsüchtige Frau – Traatsch
kussgierige Frau – Bützmamsäll
laut schwätzende Frau – Schraatel
liebetolle Frau – jäck Kessje
neugierige Frau – Schnöhbesch
tänzelnd gehende Frau – Tibbelesch
schwere Frau – Plochkoh
zänkische Frau – ahl Breck
angebericher Mann – Windbüggel
blöder Mann – Jetitschte
dickbauchiger Mannh – Pampes
feiger Mann – Hondsfótt
frauenfreundlicher Mann – Stänz
hinausgeworfener Mann – Jeschasste
listiger Mann – Jerööchte
necksüchtiger Mann – Uuzbrode
schmeichelnder Mann – Mohnejröße
Witwentröster – Möhnetrüste
Verehrer – Kabänes
unordentlicher Mann – Knüselspitte
vielredender Mann – Mulfächte
Nimmersatt – Schluchalles
Schaumschläger – Schuumschläje
Besserwisser – Weesalles
breitgesichtiger Mensch – Rihvkohchejeseesch
Dickschädel – Bumskópp
Murrkopf – Muffes
Falschspieler – Futtelmanes
feuchschwätzender Mensch – Sabbelschnüss
eilender Mensch – Lappelfuchzeuch
flüchtender Mensch – Riißuss
herrschender Mensch – Huusdrache
hinterhältiger Mensch – fihse Jrósche
kleiner Mensch – Tintemännche
kleinlicher Mensch – Pilledreese
komplizierter Mensch – Ömmstandskräme
langsamer Mensch – Zöggele
Nörgler – Nöttelefönes
nichtstaugender Mensch – Durrenix
Pechvogel – Pächvuél
robuster Mensch – Päedsnatur
ruhiger Mensch – Höesch
scheußlicher Mensch – Kótzkömpche
schielender Mensch – schäel Pann Äepel
schläfriger Mensch – Trónskann
Schlaumeier – Luuschhöenche
Schmuser – Schmuusbüggel
schwächlicher Mensch – Schwachmatikuss
sehr kleiner Mensch – Föttche an de Äed
Spekulant – Spekelöres
Tölpel – Tappes
träger Mensch – Bleiaasch
vergesslicher Mensch – Schlabbebotz
vielessender Mensch – Frässklötsch
Querulant – Schräckschruhv
Murrkopf – Nöttelefönes
Schreihals – Brölles


Luur ooch: Bönnsch (För ze Drinke) & ein kleines rheinisches Lexikon

un: Cornelissen, Georg: Rheinisches Deutsch. Wer spricht wie mit wem und warum. Köln 2. Aufl. 2005.
Amt für Rheinische Landeskunde: Sprache

Das Mitmachwörterbuch.

Kommentare (3)

  1. Pingback: Singende Deko « Culinaria und Shopping

  2. Pingback: Hee in Bonn schwaade mer die Sproch, die mer verstonn

  3. Pingback: Puffbohnen in der Fremde - Puffbohne.de-Forum

Schreiben Sie einen Kommentar