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Ein privates Blog über Bonn

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Hoffest beim Haus Bollheim

Ein Tipp zum Wochenende in letzter Minute: Seit 11 h läuft auf dem Demeter-Hof Haus Bollheim in Zülpich-Oberelvenich das alljährliche Hoffest. Besichtigt werden kann ein geradezu idealtypischer Biohof mit engagierten Betreibern.

Feiern Sie mit uns unser 30. Hoffest und die Neuheiten des Jahres: unser kleines Terrassencafé, den großen neuen Laden (in Voransicht) und den Roten Bollheimer als Preisträger der Goldenen Käseharfe 2012. Daneben können Sie natürlich wie immer zu Fuß oder per Traktorfahrt den ganzen Hof erkunden, in der Strohburg toben, Hühner zählen oder Kühe streicheln.

Und das bei strahlendem Sonnenschein.

Taschenlampenkonzert

Heute abend um 20 h startet Rumpelstil ihr alljähriges Taschenlampenkonzert vor dem Poppelsdorfer Schloß. Der Eintritt kostet 3 €. Wer jüngere Kinder hat, muss hin.

Labyrinth in der Rheinaue

In der Bonner Rheinaue aufgebautes Labyrinth aus blauen Pfosten und gelben Planen

Noch bis zum 9. September ist das nach eigenen Angaben größte mobile Labyrinth wieder Gast in der Bonner Rheinaue. Der Eintritt für die ganze Familie kostet 9,50 €. Heute hat man besonders viel für’s Geld bekommen, denn der Weg war schwierig zu finden. Das kann morgen schon wieder anders aussehen, weil das Labyrinth alle paar Tage etwas umgebaut wird. Mehr Infos unter der schicken Domain www.verlaufen.com.

Für den Sperrmüll zu schade

Ausmisten ist ja immer gut. Schafft mehr Raum, Luft, Licht. Praktisch, dass es in Bonn den Luxus von regelmäßigen Sperrmüllterminen gibt (und den Nebeneffekt von Diesel-geschwängerter Luft an diesen Tagen, dank der vielen herumirrenden weißen Transportern, die keinen TÜV-Termin überstehen würden).

Aber manche Sachen sind zu schade für den Müll. Mit ihnen unterstützt man lieber das Gebrauchtwarenkaufhaus Schatzinsel oder das VFG Second-Hand-Kaufhaus. Dort kann man solche Dinge auch wieder kaufen. Aber dann wäre das Ausmisten nicht nachhaltig.

Haus am Müllestumpe

Heute soll es warm werden. Richtig warm. Und es sind immer noch Schulferien. Ein passender Ort für diese Lage ist der Besuch des Wasserspielplatzes beim Haus Müllestumpe, auf den vor einem guten Jahr bereits donac in den Kommentaren hinwies. Hinfahren, Kinder toben lassen, selber in den Biergarten setzen und sich bewirten lassen. Ein nettes Szenario. Das Haus Müllestumpe bietet aber noch viel mehr und informiert darüber auf deren Website.

Haus am Müllestumpe, An der Rheindorfer Burg 22, 53117 Bonn, Fon (0228) 249909-0, Blick von oben

Wochenendtipp: Köchemarkt in Bad Neuenahr

Es ist wieder soweit: Am kommenden Sonntag findet ab 11 der Köchemarkt im Kurpark Bad Neuenahr statt. Und wieder wird sich der Besuch schon alleine wegen Hans Stefan Steinheuer vom Restaurant Zur alten Post und Jean-Marie Dumaine vom Restaurant Vieux Sinzig lohnen. Mehr Infos im Flyer der Veranstalter (PDF-Datei)

450.000 € für Videoüberwachung

Die Stadt vermeldet, dass nun alle rund 190 SWB-Linienbusse mit Videoüberwachungssystemen ausgestattet sind.

Das digitale Material aller Kameras wird 48 Stunden gespeichert, bevor es wieder überschrieben wird. Der Fahrer kann aber eigenständig über eine Alarmtaste eine Überschreibung von Material verhindern. Dann wird das Videomaterial fünf Minuten vor diesem Zeitpunkt und zehn Minuten danach gespeichert.

Auch die Straßenbahnen sind bis auf einige ältere Modelle alle mit Überwachungskameras ausgestattet. Vorangegangen war die Installation von Kameras an Haltestellen:

SWB Bus und Bahn hatte bereits bis 2008 auch 310 Videokameras an ausgewählten Bahn-Haltestellen im SWB-Netz installiert, an das Videoüberwachungssystem in der Verkehrs-Leitstelle angeschlossen und in Betrieb genommen.

Als Begründung muss – mangels ausreichender objektiver Gründe? – mal wieder das subjektive Sicherheitsempfinden herangezogen werden.

SWB-Geschäftsführer Heinz Jürgen Reining: „Mit den neuen Videoschutzanlagen in den Bussen wollen wir das subjektive Sicherheitsgefühl unserer Fahrgäste und unseres Fahrpersonals erhöhen und präventiv auch potentielle Straftäter bereits im Vorfeld abschrecken.“

Es gibt ja auch noch Fahrräder.

Überholte Verkehrspolitik

„Autos sind wie Tauben, füttert man sie, werden es mehr.“ – ein Spruch aus dem Anfang der neunziger Jahre, an den ich denken musste, als ich diese Woche die Forderungen von Ulrich Kelber (SPD) las. Der Bonner Bundestagsabgeordneter fordert den sechsspurigen Ausbau des Bonner Autobahnrings. Bemerkenswert, dass er sich außerdem auch stark macht für verbesserte Lärmschutzmaßnahmen. Die Bonner Autobahnen, die mitten durch bewohntes Gebiet gehen, im gleichen Schritt für mehr Verkehr und Abgase auszubauen – das geht auch mit der CDU.

UN-Tag der Artenvielfalt im Botanischen Garten

Heute wird im Botanischen Garten der UN-Tag der Artenvielfalt gefeiert. Im letzten Jahr war das eine sehr lohnenswerte Veranstaltung – nicht nur unter botanischen, sondern auch unter kulinarischen Aspekten. Davon ist auch dieses Jahr wegen der selben Akteure und noch besserem Wetter auszugehen.

Am Sonntag, 20. Mai, 10 bis 18 Uhr präsentieren sich in den Botanischen Gärten über 35 verschiedene Einrichtungen aus Bonn und der Umgebung mit einem Markt der Möglichkeiten und bieten Biodiversität zum Anfassen.

Mit dabei sind u.a. das Museum Koenig, der Zoo Köln, die Biostationen der Stadt Bonn und des Rhein-Sieg-Kreises sowie verschiedene Institute und Museen der Universität Bonn. Gezeigt wird aber auch, dass man die Pflanzenvielfalt „nutzen“ kann: es können Pflanzen, Honig und Öle erworben werden.

Für das leibliche Wohl sorgt Maître Dumaine vom Restaurant Vieux Sinzig. Er zeigt im Schlossgarten, dass man aus Wildpflanzen schmackhafte Dinge herstellen kann. Im Nutzpflanzengarten sorgt die Küche des Hotel Maritim, Bonn für das leibliche Wohl.

Mehr Infos beim Botanischen Garten.

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Verzogene Schildkröten

Abgepumpter, fast trockengelegter Melbweiher, vor dem Poppelsdorfer Schloss, Bonn

Mittlerweile ist der Melbweiher vor dem Poppelsdorfer Schloss fast trockengelegt. Grund ist die für die Sommermonate geplante Sanierung, wie Schilder vor Ort offenlegen. Die letzte Sanierung, so erfährt man, liege 20 Jahre zurück. Inzwischen hätten sich wieder große Mengen Schlamm abgesetzt, Uferteile seien abgebrochen. Neben der Sanierung seien auch Ausbaumaßnahmen (u. a. Bepflanzung und Vorreinigung des Wassers) geplant, die den Weiher optisch und ökologisch aufwerten sollen. Richtig los mit den Maßnahmen geht es ab Ende Mai.

Die bei den Flaneuren beliebten Schildkröten sind vorübergehend in ein Becken im Botanischen Garten umgezogen. Die Population besteht aus zwei Arten: einer einheimischen und einer eingeschleppten Schildkrötensorte. Letztere sucht interessierte Terrarienbesitzer, da sie aus ökologischen Gründen (verdrängt die einheimischen) eigentlich nicht wieder in die Poppelsdorfer Wildbahn ausgesetzt werden soll. Bei Interesse sollte man im Botanischen Garten vorstellig werden – der ja sowieso ein Besuch wert ist:

Orange-rote Tulpen in voller Blüte